Unsere Module im Einzelnen

 

Das Bergmodul

 

Das Bergmodul ist eines unserer ältesten Module. Es sollte ein noch älteres Modul ersetzen, welches die Grundmaße von 1,30m x 0,80m hatte und worauf der Radius R1 (360mm) verbaut war. Im April 2014 war Baubeginn für das neue Wendemodul mit den Maßen von 1,60m x 1,00/0,80m. Nachdem die Deckelplatte im August 2014 aufgelegt war, wurde die weitere Gestaltung des Projekts Wendeschleife vorrübergehend beendet. Andere Dinge bekamen Vorrang.

Im Februar des Jahres 2016 wurde die Arbeit an dem Wendemodul fortgeführt und unsere Jugendlichen begannen mit dem Bergbau. Sah die ursprüngliche Gleisführung noch ein Ausweichgleis innerhalb des Berges vor, wurde dieses Gleis nach der Erprobungsphase wieder ausgebaut und es blieb bei einer einfachen Kehrschleife mit R2.

Auf dem Berg wurde von vorn herein eine Fläche von 1,00m x 0,50m für die Wechselmodule vorgesehen. Es gab Wechselmodule mit einem Segelflugplatz, einen weiteren Bauernhof und ein Bergdorf. Im Moment wird nur das Bergdorf verwendet, die anderen Wechselmodule stehen nicht mehr zur Verfügung. Die erste offizielle Präsentation des Wendemoduls war im November 2016 im Rahmen des Adventbasars bei den Freckenhorster Werkstätten.

In den Wochen danach wurde an den Feinheiten gearbeitet, Garagen wurden in den Berg eingearbeitet, Bäume  und Sträucher wurden „gepflanzt“ und es siedelten sich die ersten Dorfbewohner an.

 

<< Neues Textfeld >W

 

 

 

 

<< Neues Textfeld >W

 

 

 

 

 

 

Das Bahnbetriebswerk

Wie im vorherigen Bericht bereits beschrieben, diente ein einfacher Kreis als Abschluß von Arnos Brücke. Auf das leere Modul mit der einfachen Kehrschleife aus M-Gleisen kam zu „tarnungszwecken“ Ullrichs Diorama von Haver und Boecker (Bild 1). Arno fügte neben dem vorhandenen Kehrschleifenmodul noch ein weiteres Leermodul an die bestehenden Brückenmodule an und den neuen Abschluß sollte dann ein 2,80m langes Bahnbetriebswerk bilden, wie es in den 1950ger Jahren noch bei der Deutschen Bahn zu finden war.

Ende Januar 2019 wurden das alte und das neue Modul miteinander verbunden, die alte Wendeschleife demontiert und ein Gleisplan für die beiden Module entwickelt. Mit Drehscheibe, Lokschuppen, Besandungsanlage, Kohlebansen, Heizhaus, Wasserturm und Abstellmöglichkeit für den Hilfszug sollte alles berücksichtigt werden, was zu einem klassischen BW gehört. Die Wendeschleife sollte von Anfang an verdeckt werden. Dieses sollte durch den noch zu bauenden großen Lokschuppen geschehen.

Da die anderen vier Module bereits mit M-Gleisen bestückt waren, wurde auch für das BW  M-Gleis verwendet. Einzige Ausnahme, die Drehscheibe. Hier wurde ein Fleischmannprodukt verwendet. Bei den Übergängen zwischen den Drehscheibenanschlußgleisen und dem M-Gleis wurden KEINE Übergangsstücke verwendet. Die beiden Gleisenden wurden Höhen- und Lagemäßig ausgerichtet, liegen also stumpf voreinander und wurden dann befestigt.

Der Lokschuppen stellte eine Herausforderung dar. Er sollte auf einer Fläche von 1,00 x 0,50m die Schuppengleise und das Gleis der Wendeschleife aufnehmen. Zwei vorhandene Ringlokschuppen (12 und 9 ständig) der Fa. Vollmer dienten als Spendergebäude. Seitenwände, Torelemte und Dachplatten wurden sorgfältig aus den Gebäuden gelöst, das Traggerüst der Dachplatten umgearbeitet und alles zu einem neuen Lokschuppen wieder zusammengefügt.

Die Drehscheibe wie auch alle Weichen wurden digitalisiert und werden über ein Gleisbildstellpult geschaltet. Die Brücke und das BW verfügen über einen eigenen Booster, so daß bei Störungen in einem anderen Anlagenteil der Betrieb hier weitergeführt werden kann. Auf Knopfdruck kann der Besucher am Heizhaus und am Lokschuppen den Kamin zum Rauchen bringen oder im Lokschuppen das Licht ein-/ ausschalten.

Noch ein paar Zahlen: Das BW verfügt neben der digitalen Drehscheibe über 11 digital schaltbare Weichen und die Gleislänge incl. der Abstellgleise beträgt 23,85m. Das waren die Module 20 und 21 unserer Anlage, bei Fragen oder Anmerkungen: Info@IgMoBe.de

<< Neues Textfeld >W

 

 

 

 

 

 

Die Ecke mit der Burg…

oder wie aus einer 90° Grad Kurve eine doppelte Wendeschleife wurde.

Das im vorherigen Bericht erwähnte provisorische Eckmodul, mit dem Arnos Brücke an die Anlage angebunden wurde, hatte nur den Jahreswechsel 2015 / 2016 überstanden, als es demontiert wurde. Es sollte ein Modul mit Märklin M-Gleisen werden, das im Anschluss an den kleinen Bahnhof eine Wende der Züge ermöglichte, aber es sollte auch eine Wende der Züge ermöglicht werden, wenn nur Arnos Module allein ausgestellt würden.  

Die Modulgröße richtete sich nach der Transportkiste von Arnos Modulen und wurde mit 1,30m x 1,00m vorgegeben. Nach intensiven Arbeiten mit dem Gleisplanungsprogramm entstand dann eine doppelte Wendeschleife, die auf 6 Uhr und auf 9 Uhr jeweils zwei Gleisanschlüsse für andere Module erhielt (Bild 1).

Da die ganze Gleisanlage von einem Berg überdeckt werden sollte, kam rasch die Entscheidung, eine Straße mit dem Faller Car System anzulegen und als Blickfang eine Burg zu errichten. Die Burg wird umrahmt von Weinbergen und Felsen. Durch die Galerie auf der Besucherseite kann man die Züge sehen, wenn sie durch den Berg fahren.

Ganze drei Jahre fuhren wir mit diesem Modul zu verschiedenen Ausstellungen, als es bei der Ausstellung im Feb. 2019 in Castrop-Rauxel vermehrt zu Problemen in der Wendeschleife kam. Waggons sprangen aus den Schienen, Loks blieben stehen und ganze Züge wurden getrennt. Am Sonntagmorgen, noch vor Besuchereinlaß, wurden bei einem der anwesenden Händler rasch einige Schienen besorgt und die Kreuzungsweiche samt den Bogengleisen ausgebaut. Die frisch erworbenen Gleise wurden verlegt, befestigt und pünktlich zum Besuchereinlaß konnten unsere Lokomotiven und Wagen wieder störungsfrei ihre Runden drehen (Bild 2).

Der ein oder andere Leser wird sagen, wie kann man auch eine Kreuzungsweiche so einbauen, da sind die Betriebsstörungen doch vorprogrammiert. Unsere ursprüngliche Konzeption der Wendeschleife sah vor, das sie nur als Wende am Ende des kleinen Bahnhof eingesetzt wird ODER als Wendeschleife  bei Einsatz von Arnos Brücke. Dann hätte es mit dem Wendemodul von Arno wahrscheinlich keine Probleme gegeben. Aber die Erfahrung bei den Ausstellungen zeigt, dass bei 90% der Einsätze das Modul von Arno als Verbindung-bzw. Eckmodul ZWISCHEN dem kleinen Bahnhof und der Brücke eingesetzt wird.  Meist wird die Anlage dann in E oder F-Form aufgebaut.

Da wir mit dem Ausbau der Kreuzungsweiche die Möglichkeit der Wendeschleifennutzung aus Richtung kleiner Bahnhof verloren hatten, wurde das Modul zu Hause wieder aufgebaut und eine neue Wendemöglichkeit unter Verwendung zweier Weichen für die Züge aus Richtung kleiner Bahnhof hergestellt (Bild 3). Auch für die neue Gleisanlage in dem Wendemodul wird das M-Gleis von Märklin verwendet.

Viel Spaß beim Stöbern in den Bildern. Fragen und Anregungen sind wie immer erwünscht

<< Neues Textfeld >W

 

 

 

 

 

 

Die Brücke von Remagen

Arno sprach eins Tages davon, die Brücke von Remagen, die bei ihrer Eröffnung 1918 nach General Erich Ludendorff benannt wurde, maßstabsgetreu nachzubauen. Sein Ziel war es, die fertigen Module dann auch in die Gesamtanlage integriert zu können. Im August 2015 begann Arno mit dem Nachbau der Brückenkonstruktion. Im Dezember des gleichen Jahres präsentierte Arno den Rohbau der drei Brückenmodule erstmalig beim Aufbau im Rotkreuzheim.

Angebunden wurde die Brücke über ein 90° Eckmodul, welches provisorisch mit Gleisen bestückt wurde. An das Ende der Brücke kam ebenfalls ein Leermodul, auf dem sich eine Wendeschleife aus Märklin Metallgleisen befand. Der Spruch „nichts hält länger wie ein Provisorium“ trifft hier nur zum Teil zu. Bereits im März des Jahres 2016 begann die Planung zum Bau einer doppelten Wendeschleife, die das provisorische 90° Eckmodul ersetzen sollte. Die Wendeschleife am Ende der Brücke hielt sich bis zum Dezember des Jahres 2018. Den Bericht über den Um-bzw. Neubau der Wendeschleifen gibt es demnächst.

Weiter geht es mit dem Bericht über die Brückenmodule. Nach und nach wurden die Brücke und auch die beiden Kopfmodule mit Farbe und Dekomaterial versehen. Der Rhein erhielt zwei Frachtschiffe, ein Fahrgastschiff liegt an einer Landungsbrücke und ein Hausboot dreht mit Hilfe des Falle Car Systems seine Runden auf dem Rhein. Auf einem Brückenkopf wurde eine zweigleisige Eisenbahnstrecke angedeutet, auf der sich eine Dampflok befindet. Auf Knopfdruck sind die typischen Geräusche einer Dampflok zu hören und die Lok pfeift dann auch. Die Lok wurde 2mm hoch gesetzt, sodaß sich die Räder drehen können, ohne dass die Lok sich auf dem Modul vorwärts bewegt.

Die weitere Gestaltung hier aufzuführen würde den Rahmen der kurzen Beschreibung sprengen. Die Fahrzeuge, den FKK-Strand, Tiere und Preiserlein kann man sich auf den Bildern viel besser anschauen. Wer geschichtliche Details oder genaueres zum Bau der Module nachlesen will, der sollte sich Arnos Artikel in der Rubrik „Beiträge der Mitglieder – Nachbau der Brücke…“ansehen. Dort finden sich ebenfalls eine Menge Fotos.

 

<< Neues Textfeld >W

 

 

 

 

 

 

Wesch & Co

Baubeginn an den beiden Modulen mit der Firma Wesch & Co war im März 2018. Unsere Jugendlichen entschieden sich für eine große Lagerhalle mit einem außerhalb der Halle auf Stützen fahrenden Schwerlastbrückenkran und ein kleineres Speditionsgebäude für den Warenumschlag. Die große Halle erhielt zwei Gleise, neben der Halle gab es zwei weitere Abstellgleise, von denen eins über zwei Kreuzungsweichen an die Hauptstrecke angeschlossen war. Der Lokschuppen und die große Halle sind Eigenentwürfe (keine Bausätze). Auf der Rückseite des Moduls wurde eine Straße mit Fahrdraht für das Faller-Car-System geschaffen.

Nach der Ausstellung bei den Freckenhorster Werkstätten im November 2018 wurde von den Jungs ein Umbau der Module beschlossen, welcher sich in den folgenden Wochen zu einem kompletten Neuaufbau veränderte. Die vorhandenen Gleise wurden komplett zurückgebaut, dann erfolgte die Neuverlegung inklusive der Anschlußgleise für die Halle. Bei den Hallengleisen wurden auf dem letzten Meter K-Gleise verlegt, damit der neue Hallenfußboden nicht noch weiter aufgefüttert werden mußte, um auf Oberkante Gleis zu kommen. 35cm über Ok-Gleis ist das Maximum, damit die Module noch in unsere Transportkisten passen.

Die neue Halle und der neue Schwerlastkran wurden aus Lasercutbausätzen zusammengeklebt. Die Kranbahn wurde zugunsten der Hallenlänge verkürzt. Das Speditionsgebäude und das Stellwerk wurden wiederverwendet, der Lokschuppen wanderte in die Bastelkiste mit den anderen momentan nicht benötigten Gebäuden. Lampen für die Straßen- und Gleisfeldbeleuchtung wurden installiert. Waggons, Ladegut und Lkw werden jedesmal zu einer Ausstellung neu zusammengestellt.

Das waren die Module Nummer 13+14 unserer Anlage. Die ersten 26 Bilder zeigen die Ursprungsausführung von Wesch & Co. ,die nachfolgenden 19 Bilder zeigen den jetzigen Stand. Der Name Wesch & Co. Ist ein fiktiver Firmenname und wird aus den Anfangsbuchstaben des Nachnamen der drei beteiligen Bauherren gebildet. 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptbahnhof

Zu jeder Ausstellung gibt es einen Bericht, der auch einen Gleisplan enthält. Worüber bisher nicht berichtet wurde, ist die Entstehung der einzelnen Module. Über ein paar Module und deren Neu-bzw. Umbau wurde schon berichtet, aber bei der Überarbeitung der Internetseite sind diese Berichte verloren gegangen oder die Module existieren nicht mehr. Die Standartbreite unserer Module liegt bei 0,80m, einige haben aber auf Grund der Gleisanordnung eine Breite von 1,00m. Die Länge variiert je nach Erfordernis zwischen 0,50m und 1,60m.

Den Anfang dieser Reihe macht der große Bahnhof. Baubeginn der vier Module mit einer Gesamtlänge von 5,50m war im Januar 2013. Die Gleise in den beigefarbenen Flächen sind für die Betrachter nicht zu sehen und durch die darüber liegende Stadt verdeckt. Die rötlichen Flächen im sichtbaren Bereich sind ein Stellwerk und der Bahnsteig. Entstanden sind diese vier Module, weil wir bei Ausstellungen immer den gesamten Betrieb unterbrechen mußten, um Züge herunterzunehmen oder neue Züge aufzugleisen. Im Schattenbahnhof lassen sich jetzt vier Zuggarnituren unterstellen, im Bahnhof können zwei Züge auf ihren Einsatz warten. Die Gleise im Schattenbahnhof lassen sich getrennt voneinander abschalten, sodaß ein auf-oder abgleisen problemlos möglich ist. Für die Betrachter bei den Ausstellungen läßt sich so ein abwechslungsreicher Fahrbetrieb ermöglichen.   

Als Besonderheit weist der Bahnhof folgende Aktionen auf: Oberhalb des Tunnelportal steht ein „Trainspotter“. Durch einen Kontakt im Gleis, der durch den sich nähernden Zug ausgelöst wird, wird das Blitzlicht des Fotografen ausgelöst und er nimmt von jedem Zug ein Bild auf. Weiter gibt es eine Waschstraße, bei der sich nach Knopfdruck die Bürsten in Bewegung setzen und das dort drinnen stehende Auto säubern. Ein anderer Aktionstaster läßt Rauch in dem brennenden Finanzamt entstehen oder setzt in der alten Schmiede das Hammerwerk in Gang.

Da wir ab Januar 2017 unsere Modulanlage komplett in einem leerstehenden Ladenlokal in Beckum aufgebaut hatten, fand sich die Zeit, einige Module aufzuarbeiten. Darunter waren auch die Module des großen Bahnhof. Die Detailaufnahmen zeigen die durchgeführten Arbeiten. Das Urteil über die durchgeführten Maßnahmen überlasse ich wie immer dem geschulten Auge des Betrachters. 

 

 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

 

 

Die Wechselmodule

Was sind Wechselmodule. Diese Frage habe ich mir auch gestellt, bis ich zum ersten Mal die Anlage mit aufgebaut habe.  Auf einer festen Grundplatte liegt ein Rahmen, der ein kleines Diorama aufnimmt. Das Diorama hat die Größe 100x50cm und wird vom jeweiligen Besitzer nach seinen Vorstellungen entsprechend gestaltet. Es stehen verschiedene Dioramen zur Verfügung. Die hier gezeigten Bilder sind zum einen ein Freizeitpark mit „Star-Wars“ Thematik und ein Bauernhof, der über ein Faller-Car-System (FCS) verfügt. Dadurch wird einem Schlepper ermöglicht, entweder in die Scheune oder zum Silageplatz zu fahren. Beide Module, das eine 1,30m groß, das andere 1,10m, schließen sich direkt an den großen Bahnhof an.

 

Die Grundplatten (Olivgrün) der einzelnen Dioramen werden durch ein Mauerimitat kaschiert. Das Umfeld bilden ein kleiner See, Bäume und die Wiesen: Der durch den Rahmen gebildete Hohlraum nimmt die Kabel der Lichtsteuerung oder für das FCS den Weichenantrieb auf.

Es gibt noch zwei weitere Dioramen, die sich aber auf Grund ihrer Abmessungen nicht IN die Rahmen der Wechselmodule integrieren lassen. Die Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes, Einsatzstaffel Westfalen und die Nachbildung der Fa. Haver & Boecker, Drahtweberei. Diese werden je nach Platzangebot gesondert ausgestellt.

Das war die Kurzvorstellung der Module 5 und 6 aus unserer Gesamtanlage. Die letzte Zählung ergab einen Bestand von 29 Modulen, von denen drei momentan in der Überarbeitung sind. Zwei weitere werden neu gebaut. Es werden weitere Berichte folgen. Trotz der Sommerhitze viel Spaß beim Bau eurer Anlage. Bis demnächst.

 

 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

 

 

Der stillgelegte Steinbruch

Da wir zwischenzeitlich eine eigene „Norm“ was den Gleisabstand vom Modulrand und bei den zweigleisigen Strecken den Abstand Gleismitte – Gleismitte festgelegt haben, mußten beim Seemodul Anpassungsarbeiten durchgeführt werden. Was im März 2018 eigentlich als kleines Projekt, die Änderung des Gleisverlaufs,  anfing, wurde nach kurzer Zeit zu einem völligen Neubau des Moduls.

             

Das Modul wurde bis zur Grundplatte vollkommen zurückgebaut, eine neue Brücke eingebaut, die Schienen neu verlegt und aus Styrodurplatten in unterschiedlichen Stärken eine neue Landschaft geformt. Das Ziel war die Gestaltung eines bereits vor etlichen Jahren stillgelegten Steinbruchs. In dem gefluteten Steinbruch wurde noch ein Flugzeug versenkt, das dem Technischen Hilfswerk als Übungsobjekt dient. Am Rand des ehemaligen Steinbruchs ist auf der einen Seite eine Wiese mit Obstbäumen und Kühen, auf der anderen Seite eine Kleingartenanlage.

Auch dieses Modul verfügt über einen Aktionstaster. Damit läßt sich zum einen das Lagerfeuer der Pfandfinder aktivieren, beim Einsatzfahrzeug des THW wird das Blaulicht aktiv und der Taucher in der Nähe des Flugzeugwracks hat dann einen leuchtenden Scheinwerfer in der Hand.

 

 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

 

<< Neues Textfeld >W>

Das Eckmodul

Auch das Eckmodul mußte sich 2018 einer Aufarbeitung unterziehen.  Der Radius R=1 (360mm) wurde ausgebaut, der Gleisbogen R=2 (437,5mm) verschoben und das Außengleis erhielt den R=3 (515mm). Diese Änderung sollte Kollisionen von langen Schienenfahrzeugen vorbeugen, die sich in der Kurve begegnen können.

                                

Bei den Ausstellungen war das Windrad ist eines der am häufigsten beschädigten Gebäude, da es unmittelbar an der Anlagenkante stand und oft mit den Fingern der Besucher-/Zuschauer Bekanntschaft macht. Darum wurde es diagonal in Richtung Innenecke versetzt. An den alten Standort des Windrades kamen Solarspiegel und ein Löschteich.  Das war es auch schon mit Modul Nr. 7.

Das Modul Nr. 8, Arbeiten und Wohnen wurde vor einiger Zeit bereits vorgestellt und ist auf der Seite „Berichte der Mitglieder“ zufinden.

 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

 

<< Neues Textfeld >W>

Das Gleisdreieck / das Sägewerk

Unser Anlagenkonzept sieht vor, das wir den Betrieb auf der Anlage aufrecht erhalten können, auch wenn es auf einem Anlagenschenkel zu einem Kurzschluß oder zu einer Entgleisung gekommen ist. Da das alte Gleisdreieck die Anforderung auf Grund des fehlenden, zweiten Gleises Richtung Burg-/Wende nur bedingt zuließ, entschieden wir uns für einen Neubau. Das neue Gleisdreieck sollte 2-gleisig in jede Richtung führen. Die Modullänge durfte 1,60m, die max. Breite 1,00m und der Übergang zu den anderen Modulen 0,80m nicht überschreiten.

Baubeginn war im März 2018, parallel zum Steinbruch wurden die Arbeiten am Gleisdreieck aufgenommen. Die vom kleinen Bahnhof kommende Straße mit dem Faller -Car-System sollte ebenfalls über das neue Modul auf den mittleren Anlagenaschenkel geführt werden. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, das das vorhandene Anschlußmodul für den mittleren Ast unserer Anlage, ein Sägewerk samt Lagerplatz und Straße, sich nicht ohne größere Umbauarbeiten an das neue Modul anfügen wurde. Das alte Modul mit dem Sägewerk wurde als Spendemodul beiseite gestellt und ein weiteres neues Modul an das Gleisdreieck angefügt.  Wie auf der Plan zusehen ist, führt die neu angelegte Straße vom kleinen Bahnhof kommend unter der 2-gleisigen Eisenbahnstrecke durch. Gleich daneben liegt die Brücke der Werksbahn, die auf dem Gelände des Sägewerkes Holzstämme transportiert oder Schnittholz ins Lager bringt. Ein Gaskessel und daneben der Bauernhof komplettieren das Modul. Auf dem Modul des Gleisdreiecks ist das Sägewerk, die kleine Drehscheibe der Werksbahn, ein Bockkran für die Stammholzentladung der Güterwagen, die auf dem Anschlußgleis stehen und auf der anderen Seite des Bahndamms noch die Geistervilla untergebracht. 

Ein Aktionstaster läßt nach Betätigung das Flackerlicht innerhalb der Villa angehen und nach kurzer Zeit entsteht auch Rauch, der aus allen Öffnungen quillt. Ein weiteres Gebäudeunikat ist das große, dreiarmige Stellwerk in der Mitte des Gleisdreiecks. Von dort aus schalten einige (Preiser-)Bahnbedienstete alle Weichen der drei Hauptstrecken, den Anschluß Sägewerk und die Weichen im kleinen Bahnhof.

Diese zwei Module wurden zusammen mit dem zeitgleich gebauten Steinbruch in acht Monaten Bauzeit fertiggestellt. Während der Ausstellung in Freckenhorst im November 2018 konnten die neuen Module besichtigt werden.

 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

<< Neues Textfeld >W>

 

 

 

 

Der  Vorstadtbahnhof

Baubeginn für die beiden Module mit dem Vorstadtbahnhof war im Mai 2016. Die zweigleisige Hauptstrecke erhielt ein Ausweichgleis und noch ein Gleis direkt am Bahnhofsgebäude, an dessen einem Ende hinter der Weiche der Güterschuppen. Auf der anderen Seite liegt befindet sich hinter der Weiche ein kleiner Schrottplatz. Ab und an steht dort ein Waggon und wird mit Altmetall beladen. Die Stadtwerke haben einen ran am Stellwerk aufbauen lassen, der den ausrangierten Trafo auf das Gelände des Altmetallverwerters haben soll.

Die Reihenhäuser sind Eigenbauten. Auf der anderen Straßenseite stehen Reliefgebäude, ebenfalls Eigenkonstruktionen, bei denen nicht nur Tapeten, Möbel und Bodenbeläge sondern auf dem Dachboden auch die Holzverschläge samt vierfüßigen Bewohnern (Ratten) nachgebildet wurden. Die alte, seit Jahren leerstehende Brauereiruine wird endlich abgerissen. Im Moment werden die Fahrzeuge des Faller-Car-Systems (FCS) um die Baustelle herum geführt. Zusammen mit dem Wendemodul (Burg und Weinberg) bildet die Vorstadt eine betriebliche Einheit für das FCS. Im Bereich des Bahnhofs gibt es für Busse beidseitig Ausweichmöglichkeiten bzw. Haltestellen.

Die Weichen im Bahnhof sind digitalisiert und lassen sich über die Mobilstation 2 schalten. Auf Grund von betrieblichen Schwierigkeiten bei den Ausstellungen wurde im März 2019 das innere Hauptgleis entfernt und der Mittelbahnsteig entfernt. Beim Herausfahren aus dem Ausweichgleises des Bahnhofs mit längeren Waggons in das Streckengleis kam es unmittelbar am Stellwerk zu Entgleisungen. Durch die Gleisveränderungen mußte auch am nachfolgenden Wendemodul einiges verändert werden. Die vorhandene M-Gleis Kreuzungsweiche wurde durch zwei einfache M-Weichen ersetzt und die S-Kurve begradigt.

Nachdem die Gleise neu verlegt waren, erhielt der Bahnhof noch einen neuen, schmaleren Mittelbahnsteig. Dieser wurde mit neuen Wartehäuschen, Fahrkarten- und Getränkeautomaten und einer neuen Fußgängerbrücke ausgestattet. Die Fußgängerbrücke wurde den Gegebenheiten im Bahnhof angepasst und der Hausbahnsteig rechts vom Gebäude wurde verbreitert, damit der Treppenaufgang der Fußgängerbrücke auch genügend Platz hatte.

<< Neues Textfeld >W>

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Interessengemeinschaft Modellbahn Beckum