Unser Sommerfest 2020

 

Am 22.08.2020 waren wir wieder bei Marion und Arno zu Gast, um unser alljährlich stattfindendes Sommerfest zu feiern. Fast alle Mitwirkenden der IgMoBe und deren Angehörige hatten sich zu dem Termin eingefunden und wir hatten viel zu besprechen.

Angesprochen wurde unter anderem die Kontaktaufnahme durch das Beckumer Stadtmarketing. Es ging um die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen im Beckumer Stadtgebiet. Wegen dieser Anfrage wurde noch vor dem Sommerfest Kontakt zum Modehaus Holtmann aufgenommen und dort die Räumlichkeiten besichtigt.

Dann begaben wir uns auf einen „Außentermin“ und besichtigten das Spielwarengeschäft Hagedorn. Die Resonanz war durchweg positiv und schnell waren wir uns einig, unsere Modulanlage während der „Shop-in-Shop-Aktion“ beim Modehaus Holtmann und im Spielwarengeschäft Hagedorn anlässlich des „Moonlight Shopping“ auszustellen. 

Nach der Geschäftsbesichtigung ging es zurück in den Garten von Marion und Arno. Dort angekommen wurde der Grill angeheizt, aber kaum das wir es uns gemütlich gemacht hatten, kamen ungebetene Gäste in Form von Regentropfen. Ruck Zuck mußten die Getränke und das Mobiliar weggeräumt werden und wir verlegten das Sommerfest ins Haus.  Ein Teil der Leute nutzte die Gelegenheit und schaute sich den Baufortschritt an Arnos neuer Modulanlage an.

Nach dem Essen, der Regen hatte aufgehört, vertagten wir uns wieder nach draußen. Da Arno, Martin und Jan-Hendrik kürzlich wieder auf einer Modellbahnbörse waren, wurde die neueste Errungenschaft vom dortigen Einkauf vorgestellt. Eine ganze Kiste voll mit Gleisen und Weichen.  Wer jetzt denkt, es handelt sich um Gleise der Spur H0, irrt sich. In dem Karton befanden sich Schienen der Spurgröße 1. Wieso denn jetzt Spur 1, wird so manch einer denken. Da wird doch eine H0-Modulanlage betrieben. Der Grund für den Kauf war:

Bei der Familie Hagedorn blieb nach der Geschäftsaufgabe eine Ausstellungslok in Spurgröße 1 zurück die uns freundlicherweise überlassen wurde. Eine Henschel Diesellok DHG 500, Fabrikat Märklin, Art.-Nr. 5720. Eine Lok ohne Schienen unter den Achsen ist wie ein Schiff ohne Wasser unterm Kiel. Das Schienenmaterial wurde ausgebreitet und schon robbten mehrere Leute auf den Knien durch den Garten und verlegten Gleise. Zu vorgerückter Stunde wurde noch Betrieb gemacht. Es entstand auf gut 5 Meter Länge und bei einer Breite von 1,30 Metern ein geknicktes Gleisoval, das später noch durch 2 Weichen ergänzt wurde.

Abschließend bleibt noch eine Sache, die bisher noch nicht erwähnt wurde, aber den ganzen Abend beim Sommerfest für ausreichend Gesprächsstoff sorgte. Nach 36 Monaten auf der Stromberger Str. werden wir umziehen. Unser neues Domizil liegt fast im Zentrum der Stadt und bietet uns eine dreimal so große Fläche für unsere Anlage. Die Renovierungsarbeiten sind bereits angelaufen und die ersten Transportwagen für unsere Module wurden bereits zum neuen Standort umquartiert. Nach dem Bericht über die Ausstellungen während der „Shop-in-Shop-Aktion“ und dem „Moonlight Shopping“ gibt es dann weiter Details.

 

Bis zum nächsten Mal.

Loco Buggys in der Erprobung

Als ich im Internet das erste Mal auf den Begriff Loco Buggys stieß, konnte ich damit noch nichts anfangen. Ein Kinderwagen in Lokomotivform? Eine Lokomotive als Strandflitzer? Dann gab ich den Begriff in eine Suchmaschine ein und fand die Erklärung. Ein Transportgestell für nicht rollfähige Eisenbahnfahrzeuge. Schmalspurexperten kennen ähnliche Gestelle unter dem Namen Rollbock oder Rollwagen.

In den weiterführenden Links tauchten dann Firmenamen wie Tillig und RailAdventure auf und  auch die ersten Bilder gaben mir dann Auskunft über Aussehen und Verwendung der Loco Buggys. Noch mehr Infos gab es im Stummiforum und auch bei YouTube. Schnell war klar, für jede zu transportierende Achse benötigt man einen Loco Buggy.

Durch die Internetsuche stieß ich dann auf den Shop von Modellbahn Harry Schneider. Dieser bietet die von Jens Merte entworfenen Loco-Buggys ohne die dazugehörenden Kuppelwagen an. Da ich in meinem Wagenpark andere Waggontypen habe, wollte ich diese auch als Kuppelwagen einsetzen. Also wurde eine Bestellung beim o.g. Händler getätigt. Einmal Loco Buggy V 1.0 (1 Satz = 4Stück) in Gelb und einen zweiten Satz in rot.  Dadurch wäre  ich dann in der Lage, auch mehrachsige Fahrzeuge zu transportieren. Um den Höhenausgleich zwischen der/dem aufgebockten Lok/Wagen zu den Kuppelwagen herzustellen, wurden gleich 2 Paar Kupplungsadapter für NEM-Schächte mitbestellt.

Nach der prompten Lieferung wurden beide Sätze der Loco Buggys ausgiebig getestet. Als Zuglok diente eine Roco E 110 (79467) der Dessauer Fahrzeuginstandhaltung, die beiden Kuppelwagen sind von L.S.Models (42097+96025) und die aufgebockte Lok ist eine Br 290, ebenfalls von Roco. Verwendet wurden für den Test Piko Bügelkupplungen. Die Erprobung ergab keinen Grund zur Beanstandung. Gezogen absolvierten Lok, Kuppelwagen und die aufgebockte Lok ohne Entgleisungen ihre Runden. Ein Schiebebetrieb ist nicht möglich. Auf Grund der langen Kupplungen zwischen den Waggons und der aufgebockten Lok knicken beim Schieben die Kupplungen seitlich weg und zwingen das Drehgestell aus den Schienen.  

Die in den Loco Buggys verbauten Gleichstromachsen machten auf den Märklin C-Gleisen keine Problem. Alle Weichen wurden ohne Entgleisung überfahren. Die mitbestellten Kupplungen, um den Höhenunterschied zwischen der aufgebockten Lok und den Kuppelwagen zu überwinden, habe ich aufwärtsgerichtet in die Kuppelwagen gesteckt und in diese Kupplungsschächte kommt bei mir dann das entsprechende Gegenstück von Märklin, Roco, Fleischmann etc. für die abzuschleppende Lok. Dieses Verfahren bietet sich bei Abschleppaktionen mit älteren Lokomotiven oder Wagen an, die keinen NEM-Schacht haben.

Der abwärtsgerichtete Einbau in der abzuschleppenden Lok erfordert zwingend den NEM-Schacht, bietet aber den Vorteil, dass die Kuppelverbindung nicht so hoch angesetzt ist. Ich hoffe, dass dieser kleine Testbericht etwas hilfreich für andere Modelleisenbahner ist, vieles erklärt sich durch anschauen der Fotos.

Bis zum nächsten Bericht.

Die Teststrecke

Nach der Ausstellung in Lingen stellte sich die Frage, was machen wir in der Zeit bis zur nächsten Ausstellung. Es gibt noch ein paar Module, an denen noch Kleinigkeiten gemacht werden sollten, also wurden die entsprechenden Module aufgebaut. Um dennoch ein wenig Fahrbetrieb zu machen und auch um neues Rollmaterial zu testen, kamen an jedes Ende ein Wendemodul und auf einem Leermodul wurden Gleise verlegt, um das Gleisdreieck vollständig in die Gleisstrecke mit einzubinden.

Um drohenden Platzproblemen aus dem Weg zu gehen, wurden ein Teil unserer Transportwagen für Module und Zubehör vorübergehend ausgelagert. Arnos Wendeschleife mit der Burg wurde als erstes geändert. Anfang 2019 hatte Arno die M-Gleise bzw. Weichen neu verlegt, nun wollte er im Januar 2020 die Märklin M-Gleise durch C-Gleise ersetzen.  Die neuen Gleise wurden an das Anschlussmodul vom kleinen Bahnhof angepasst, dann wurde die Wendeschleife von Arno abgebaut und für die weiteren Arbeiten zu ihm nach Hause gebracht.

Anstelle von Arnos Wendeschleife wurde ersatzweise ein weiteres, leeres Modul quer an das freie Ende angesetzt und mit einem einfachen Oval zum Wenden der Züge versehen. Am zweigleisigen Gleisdreieck wurde an der Elektrik und an den Weichenantrieben gearbeitet, damit bei bestimmten Fahrstrecken Flankenfahrten ausgeschlossen sind. In Punkto Gestaltung gibt es auf unseren Modulen immer etwas zu tun, was genau verbessert und „aufgehübscht“ wurde, zeigen die Bilder.

Auf Grund der Corona-Pandemie und den seit Mitte März geltenden Verordnungen wurden alle weiteren Treffen abgesagt.  Ab und zu wird die Modulanlage von einem der Kollegen genutzt, der sich in unsere Unterkunft „verirrt“ hat und ein wenig Fahrbetrieb machen will. Corona wird uns nicht von unserem Hobby abbringen. Irgendwann wird es weitergehen mit unseren Treffen und Ausstellungen.

Bis demnächst und um es mit den Worten von Meises Modellbau Center (MMC) zusagen: Bleibt zu Hause, bleibt gesund, baut und bastelt.

 

Der Betriebshof der Deutschen Bahn Gleisbau

Vorwort: Da Arno und Ich (Jürgen) keine eigene Anlage besitzen, kam uns beiden der Gedanke, eigene Module zu bauen, die wir dann, wenn es der Platz zulässt, in die Ausstellungsanlage integrieren wollten. So entstanden dann der Nachbau der Brücke von Remagen samt Betriebswerk und der Betriebshof der Deutschen Bahn Gleisbau. Über Arnos Module gibt es bereits einen Bericht, was noch fehlt ist mein Betriebshof.

Der Betriebshof der DBG umfasste ursprünglich drei Module mit einer Gesamtlänge von 3,50m und wird über ein weiteres Gleisdreieck in die Anlage eingebunden. Baubeginn war April 2013, das Gleisdreieck wurde mit Märklin C-Gleis gebaut, der Betriebshof mit Märklin K-Gleis. Wie auf den Bildern zu sehen ist, wurden noch während der Bauzeit verschiedene Gleiskonfigurationen ausprobiert und die Tests ergaben weitere Änderungen. So wurde noch vor Fertigstellung das 0,90m lange Mittelteil des Betriebshofes auf 1,26m Länge erweitert und der U-förmige Lokschuppen, der das Wendegleis tarnt, musste um 0,15m verlängert werden, da maßstäbliche Wagen innerhalb des Schuppens an den Gebäudeecken hängen blieben.

Neben dem großen und dem kleinen Lokschuppen gibt es noch den Lagerplatz mit Brückenkran für die Be-bzw. Entladung von Waggons, eine Reparaturhalle, einen alten Wasserturm, diverse Werkstattgebäude, ein Heizhaus mit Kamin und einen Portalkran zum Umschlag von Schüttgütern. Ein paar Bäume, Büsche und wucherndes Unkraut bilden die farbliche Ausnahme in der sonst bräunlichen Schotterlandschaft.

Im Oktober 2013 kamen die noch nicht ganz fertig gestalteten Module erstmalig bei einer  Ausstellung zum Einsatz. Vier Wochen später war die nächste Ausstellung mit den fast fertigen Modulen des Betriebshofes. Nach der Ausstellung kam beim Wiederaufbau zu Hause großer Frust auf. Die meisten Verbindungslaschen und einige Schienen der K-Gleise an den Modulkanten waren verbogen. Nach einiger Überlegung erfolgte der vollständige Rückbau der Gleisanlage und der Gebäude.

Für den Neubau wurden dann Märklin C-Gleise verwendet und ein weiteres Zwischenmodul wurde eingefügt. Die Gesamtlänge des Betriebshofs beträgt jetzt 4,55m. Trotz des neuen Gleisbildes wurden alle Gebäude wieder verwendet. Um bei einer Ausstellung immer Werkzeug und auch rollendes Material zur Verfügung zu haben, erhielt das Wendemodul einen Schubladenschrank als Unterbau. Auch Aktionsschalter wurden eingebaut. Auf Knopfdruck lassen sich die Gebäudeinnenbeleuchtungen, die außen aufgestellten Mastleuchten, die gelben Streckenwarnleuchten oder die roten Höhenwarnleuchten (Flugverkehr)oder in der Schweißerei ein Flackerlicht aktivieren.

Wie man auf den Bildern sieht, wird der Betriebshof nicht nur von den Sonderfahrzeugen der Bahnbaugruppe genutzt, sonder er dient auch als vorrübergehende Abstellmöglichkeit für andere Züge. Dies waren die Module 25 bis 30. Viel Spaß beim Betrachten der Bilder, Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind wie immer erwünscht.

Arbeiten und Wohnen (Bericht von Jürgen)

 

Vor einiger Zeit hatte ich diesen Bericht ja schon angekündigt und jetzt ist es soweit. Wie schnell die Zeit vergeht. Bei der Durchsicht der Fotos mußte ich feststellen, das dieses Modul schon vor mehr als einem Jahr begonnen wurde und die beiden Erschaffer immer noch dabei sind, einige Details heraus zuarbeiten. Ullrich hat damals eines der leeren Module mit nach Hause genommen um darauf zu bauen. Vorgegeben waren nur die zweigleisige Hauptstrecke mit dem stillgelegten Nebenbahnanschluß, der aber bereits größtenteils zurückgebaut war und die Straße. Dazwischen war Platz für die von Ullrich geplante Siedlung. Was bei der Umsetzung herausgekommen ist, kann man auf den Fotos sehen. Ein Arbeits-Wohnquartier wie sie bis Mitte des letzten Jahrhunderts üblich waren. Gewohnt wurde in der Nähe der Arbeit bzw. gearbeitet wurde da, wo man zu Hause war.

Eine Ansammlung von Gebäuden, in denen Kleinbetriebe ihrem Gewerbe nachgingen und die Leute gleich um die Ecke wohnten. Da in einem solchen Umfeld keine Gärten zu finden waren, wurde kurzerhand die Freifläche an dem ehemaligen Nebenbahngleis samt dem noch vorhandenen Gleiskörper zu Kleingärten umfunktioniert. Die Freifläche auf der anderen Modulseite wurde dem örtlichen Reiterverein für seine Pferde zur Verfügung gestellt.

Die Gebäude sind Eigenkonstruktionen von Ullrich, bei der  Innengestaltung der Räume und der Gestaltung der Außenanlagen hatte er tatkräftige Unterstützung durch Hartmut. Zwischendecken, Treppenaufgänge, Innenwände gestrichen oder mit Rauputz, Fußböden mit Fliesen und Mosaikintarsien, Schreibtische mit Unterlagen und PC-Bildschirmen und unzählige andere Kleinigkeiten bilden ein stimmiges Ensemble. Da ich nicht alle „Kleinigkeiten“ aufzählen will, weil dann wäre der Text noch viel länger, schaut einfach mal die Bilder an und dann seht ihr, mit welcher Akribie die beiden bei der Ausgestaltung dieses Moduls tätig sind.

Wir freuen uns immer über Kommentare und Rechtschreibfehler gehen in den Besitz des Finders über.

Kleiner Testbericht zur Märklin BR 08 1001 (39242):

 

Da ich ein absoluter Dampflok-Fan bin, habe ich mir auch die BR 08 von Märklin vorgenommen zum Test. Hier wurde mir ein Exemplar zum Testen auf meiner M-Gleis Anlage zur Verfügung gestellt.

Ich muss sagen ich war enttäuscht, optisch macht die Lok echt was her, der Sound ist allerdings so laut, dass man bequem mit Gehörschutz noch alles hören kann. Die Lautstärke lässt sich geringfügig ändern. Hinzu kommt noch das hohle und blechern klingende Geräusch aus dem Lautsprecher.

Die Fahreigenschaften auf gerader Strecke sind Top, aber auf einer normalen M-Gleis Weichenstrasse sowie das versuchte durchfahren des mittleren M-Gleisradius war nicht möglich. Lok verkeilte sich mit dem starren Fahrwerk im Gleis und drehte durch.

Schade, dass die Lok nur auf C und K Gleis mit schlanken Weichenstrassen zurecht kommt.

Und für 649,00€ als Vitrinenmodell ist die Lok meiner Meinung nach zu teuer, da hier für mich der Fahrbetrieb im Vordergrund steht.

Hier hat Märklin in der etwas weiter zurückliegenden Vergangenheit mit gesplitteten Fahrwerken mehr zustande gebracht.

Fazit für M-Gleis Fahrer, die Lok kann man sich nur als Geldanlage oder Vitrinenmodell zulegen. Zum Fahrbetrieb auf einer M-Gleise-Anlage ungeeignet.

Geschafft – die Module sind fertig! (Bericht von Jürgen)

 

Es ist geschafft, die neuen Module sind fertig. Die Kleinbahn im Sägewerk zuckelt zwischen den Baumstämmen, der zugeschnittenen Ware und dem Brennholzlager hin und her. Die Anlieferung von Stammholz kann über die Schiene oder mittels Lkw erfolgen. Der Sägewerksbesitzer hat tief in die Tasche gegriffen und sich einen Bagger für den Stammholzumschlag geleistet, sodaß der alte Bockkran ein wenig entlastet wird. Die zur Verfügung stehenden Lagerflächen sind gut belegt.

Die Stadtwerke haben die Renovierung des Gasbehälters abgeschlossen und auch die Besitzerin des  Antikhof hat an den Außenanlagen arbeiten lassen. Das kleine Café wird von den Besuchern und auch von den Autofahrern gern besucht. Der alte Bauer geht seinem Hobby nach und kümmert sich um seine kleine Pferdezucht.

Die Kleingärten am alten Steinbruch erforderten viel Arbeit. Zäune, Hecken, Sträucher, Gehwege und der obligatorische Kleinkram mußten positioniert werden. Der  Zusammenbau von Blumen und  Gemüse war eine Herausforderung an die Augen und Hände. Im alten Steinbruch wird das Technische Hilfswerk aktiv. Die Tauchergruppe untersucht das dort ins Wasser gestürzte Flugzeug. Auf dem Feld neben an sind die Feuerwehr und ach die Polizei aktiv. Dort hat ein Hobbypilot mit einem Doppeldeckernachbau eine Notlandung versucht und die Maschine hat sich Nase voran in den Acker gebohrt.

Bei der Firma Wesch & Co ist die neue Halle für den Güterumschlag Schiene/Straße bezugsfertig, die kleine Lagerhalle, die beidseitig von Lkw angefahren werden kann und die neue, in Leichtbauweise errichtete Lokremise für die werkseigene Rangierlok können ebenfalls genutzt werden. Nach Rücksprache mit unseren jugendlichen Modulbauern wurde vor die große Umschlaghalle noch ein Schwerlast-Brückenkan gebaut. Dieser besitzt zwei Laufkatzen, von denen jede 90 to. heben kann. Dadurch lassen sich große, sperrige Lasten bis zu einem fiktiven Gesamtgewicht von 180 to. umladen. 

Bis jetzt wurden 6 Module komplett neu aufgebaut und bei 3 Modulen wurde die Gleislage den geänderten Anschlüssen der Nachbarmodule angepasst. Was in den beiden Bauberichten nur am Rande erwähnt wurde, ist das von Ulrich erbaute Stellwerk, in dem die kleinen Stellwerker die Weichen des Gleisdreieck stellen, um die Richtungen für die einzelnen Züge in die entsprechende Richtung zu leiten. Ebenfalls kaum erwähnt wurde das von Ulrich und Hartmut neu geschaffene Modul mit dem Arbeiterwohnquartier. Hierzu erfolgt ein weiterer Bericht.

Präsentation während der Pütt-Tage in Beckum

Wie auch im vergangen Jahr, wollten wir uns wieder während der Pütt-Tage mit einer kleinen Anzahl  unserer Module den Besuchern zeigen. Los ging es am Freitag mit dem Aufbau von Arnos Brückenmodulen. An das eine Ende kam das zur Brücke gehörende Wendemodul mit der Burg und den Weinbergen, an das andere Ende kam das Bergmodul mit dem Dorf. Damit das Fahren nicht langweilig wird, wurde auf zwei Leermodulen ein wenig improvisiert, damit dort Züge abgestellt werden konnten. Von den 8 aufgebauten Modulen wurden 5 mit Märklin M-Gleis betrieben, die restlichen 3 mit Märklin C-Gleis. Die gesamte Strecke wurde 2-gleisig betrieben und kam auf eine Gleislänge von 10,30m.

Im April auf der Modellbaumesse in Dortmund kam der Kontakt mit den Leuten vom CAN-digital-Bahn Projekt zu Stande und nach einem längeren Gespräch überließ man uns großzügiger weise alle Komponenten, die zur Steuerung der Modulanlage notwendig  sind. Erste Tests in unserer Unterkunft verliefen gut und auch die Generalprobe bei den Pütt-Tagen gab keinen Anlass zu Beanstandungen. Zur Ausstellung in Freckenhorst im November diesen Jahres wird dann die Steuerung endgültig auf  das CAN-digital-Bahn Projekt umgestellt sein.

Marion und Arno stellten uns diesmal alle drei Garagen zur Verfügung und somit hatte der Kaffee-u. Waffelverkauf einen eigenen Bereich und auch unser Flohmarkt bekam einen Garage. Viele Leute müssen samstags arbeiten oder nutzen den Tag für Einkäufe mit der Familie. Von daher  war die Menge an Besuchern überschaubar. Den Samstag schlossen wir mit einem gemütlichen Abend ab, zu dem es dann Wurst vom Grill, diverse Salate und Brot mit verschiedenen Aufstrichen gab.

Der Sonntag versprach bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 20 Grad ein vielversprechender Tag zu werden. Über Besuchermangel können wir nicht berichten, manchmal standen soviele Leute an der Anlage, das kein Durchkommen war. Aber, wir wollten es ja so haben.

Über den absoluten Supergau für Modelleisenbahner will ich auch noch kurz berichten. Eine DB-Cargo E 151 in rot drehte mit ihrem aus gedeckten Schüttgutwagen Wagen der Bauart Tdgs, Facns und Taes bestehenden Güterzug, ihre Runden. Kurz vor der Einfahrtsweiche zur provisorischen Abstellgruppe wurde sie angehalten, damit ein anderer Zug die Parkposition frei machen konnte. Währenddessen setzte sich auf der anderen Seite der Abstellgruppe der Museumszug, würtembergische Personenwagen mit einer BR 96 an der Spitze, um die Abstellgruppe zu verlassen und durch den Berg auf die Ludendorfbrücke (Brücke von Remagen) zu fahren.

Eine nicht richtig anliegende Weichenzunge sorgte dafür, daß der Museumszug innerhalb des Berges eine 180° Wende machte. Unbemerkt koppelte die BR 96 an den letzten Wagen des Güterzuges an und versuchte diesen samt Lok in die Abstellgruppe zu schieben. Da der Güterzug aber in einer Kurve stand, war die „Schublok“ nicht Erfolgreich. Die Güterwagen wurden aus dem Gleis  gedrückt, einige wurde über die Modulkante geschoben und folgten der Schwerkraft Richtung Boden.

Durch die nachdrückende Dampflok wurden weitere Wagen über die Kante geschoben. Da die Kupplungen an den einzelnen Wagen hielten, folgte der Dominoeffekt. Der ganze Zug kippte um und stürzte aus 1,00m Höhe zu Boden.  Nach knapp 2 Stunden Arbeit waren die E 151 und 12 Wagen wieder einsatzbereit. Ein Tdgs muss leider als Totalschaden abgeschrieben werden. Er diente als Ersatzteilspender für andere, baugleiche Wagen.

Das Resümee dieser Veranstaltung:

Sehr viele interessierte Besucher und ein paar Kinder, die trotz guter Worte lieber in der Garage blieben, als mit den Eltern weiter durch die Stadt zu bummeln. Damit den Eltern nicht langweilig wurde,  gab es in der Garage nebenan bei Marion, Annette G. und Annette S.  Kaffee und frische Waffeln. Die insgesamt 14 Liter Teig, die zu Waffeln gebacken wurden, trugen mit zum Erfolg der Ausstellung bei.

Abschließend sei den vielen helfenden Händen (und natürlich den dazu gehörenden Menschen) gedankt, die mit der Vorbereitung, der Durchführung und dem Aufräumen nach Abschluß der Ausstellung beschäftigt waren.

  

Die neuen Module – Zwischenstand  (Bericht von Jürgen)

 

Nach dem Tag der offenen Tür wurden die aufgestellten Module, auf denen wir für die Besucher ein wenig Betrieb gemacht haben,  abgebaut und verpackt. Im Sommer 2017 haben wir ja durch das plötzliche Ausscheiden eines unserer Mitglieder sieben Module abgeben müssen. Nach längerer Vorplanung sollte mit dem Bau der neuen Module begonnen werden, die den bisherigen Mittelteil unserer Anlage ersetzen.

Parallel dazu werden einige alte Module um- oder komplett neu aufgebaut. Umgestaltet wurde die 90° Ecke mit dem Windrad und der Solaranlage. Dem Mähdrescher, der mit dem abernten des Getreidefeldes beschäftigt ist, ist ein Flugzeug vor den Mähbalken gefallen. Der neuangelegte Löschteich wird jetzt auch zum Baden genutzt. Das Windrad und die Solarspiegel wurden nach Innen versetzt.

Neu gebaut werden jetzt das 2-gleisige Gleisdreieck, die sich über 2 Module erstreckende Fabrik und das  Sägewerk.  Bisher beschränkte sich das Sägewerk ein Modul, nun dehnt es sich auch auf einen Teil des neuen Gleisdreiecks aus. Neu ist auch die H0e Schmalspurbahn, die den Holztransport innerhalb des Sägewerks durchführt. Das alte Gleisdreieck wurde abgebaut und das Modul wird zu einem späteren Zeitpunkt mit einem anderen Aufbau wieder in die Anlage integriert.

Das Plan und Realität weit von einander entfernt sind, hat sich beim Bau des 2 –gleisigen Gleisdreieck gezeigt. Das, was im Gleisplanungsprogramm mit den Standartschienen aus dem C-Gleisprogramm von Märklin geplant wurde, bedurfte in der Realität der Kürzung einiger Schienen und das anschließende verlöten der Schienenstöße an die vorhandenen Gleise rechts und links daneben.

Bei dem Seemodul sollten laut Planung nur die Gleise angepasst werden. Aber dann wurde alles anders. Gleise weg, Brücke weg, den See zum Teil entfernt und nach kurzer Überlegung wurde dann das Modul komplett auseinandergenommen und neu aufgebaut. Übrig blieb nur der Rahmen und die hölzerne Grundplatte, die 10 cm tiefer gelegt wurde.  Jetzt gibt es einen stillgelegten Steinbruch, an dessen Rand sich die Kleingärtner niederlassen werden, die vorher am alten Gleisdreieck ihre Gartenhäuschen stehen hatten.

Das ist ein kleiner Überblick über unsere neuen Module.  Wen es interessiert, der möge sich die Bilder anschauen. So langsam werden aus den einzelnen Rohbauten wieder ausstellungsfähige Module. Mehr demnächst an dieser Stelle.

 

„Workshop“:  Lokumbau von Analog/Delta auf Digital Bericht von Martin

Vor kurzem war es endlich soweit, 8 Mitglieder unserer Interessengemeinschaft trafen sich an einem Samstagnachmittag zum ersten „Wokshop“!

Thema war der Lokumbau von Analog bzw. Delta auf Digital.

Geleitet und vorbereitet wurde dieser von Herbert, der die meiste Erfahrung von uns im Umrüsten von Lokomotiven hat.

Im Vorfeld musste erst einmal geschaut werden, welche Umrüstsätze für die Lokomotiven eingesetzt werden können. Umgebaut wurden ausschließlich  Märklin Lokomotiven.

Benötigt wurden die Umrüstsätze 60941, 60943 und 60944 von Märklin.

Da die Teilnehmer alle noch keine Erfahrung im Einbau von Decodern hatten, wurde von Herbert ein Decoder mit 8 pol. Stecker ausgewählt, damit nicht direkt am Decoder gelötet werden muss und ein späteres auswechseln einfach ist. Eingebaut wurde der Decoder  LokPilot V4.0 Nr. 54610 von ESU.

Nach Öffnung der Lokomotiven wurde erst einmal der alte Motor und Delta-Decoder ausgebaut, Kabel vorsichtig abgelötet und der Motor auseinander genommen. Danach wurde der neue fünfpolige Anker, Permanentmagnet und Motorschild eingesetzt. Herbert hatte für alle eine achtpolige Schnittstelle vorbereitet, an der nun die entsprechenden farblichen Kabel angelötet werden konnten. Zu beachten war, dass Märklin eine andere Zuordnung der Kabelfarben hat als z.B. ESU nach NEM . Wichtig ist deswegen, die Einbauanleitung des Decoders zu beachten!

Bei den ESU-Decodern ist es laut Anleitung auch wichtig, die beiden Entstörkondensatoren von den Motoranschlüssen am 5-poligen Hochleistungsantrieb von Märklin unbedingt zu entfernen bzw. nicht einzubauen.

Als die Kabel angelötet wurden und eventuell ein Widerstand für die Beleuchtung eingebaut wurde, konnten die Anschlüsse mit einem Messgerät überprüft werden. Dann war es soweit und der Decoder konnte aufgesteckt werden. Auf unserer Modulanlage kam es zum ersten Test, gesteuert von einer Märklin CS3. Bei der ersten Lok blinkte das Licht, Programmiermodus? Bei einem Test mit der Märklin MS2 zeigte die Lok normale Eigenschaften. Nach Umprogrammierung auf eine neue Adresse funktionierte die Lok auch auf der CS3.

Nach etwa 4,5 Stunden waren alle Lokomotiven umgebaut!

Zum Abschluss bekamen alle Teilnehmer von Herbert ein Zertifikat überreicht!

Nochmals vielen Dank!!

Bau von Ladegut, Beladung, Ladegüter        (Bericht von Arno)

Ich möchte hier über den Bau und die Erstellung von Ladegut in der Baugröße H0 berichten. Ich habe mich in der letzten Zeit schon intensiv mit dem Bau und den Materialien beschäftigt. Das passende Werkzeug hierfür darf natürlich nicht fehlen. Eine Proxxon Feinschnitt Kreissäge, die mir sehr gute Dienste leistet, habe ich mir 2017 zugelegt. Zu dem Zeitpunkt schlägt diese kleine Säge mit ca. 280€ in den Anschaffungskosten zu Buche. Zusätzliche Sägeblätter, die für mich unerlässlich sind, kommen mit ca. 20€ noch on Top (3 Stck. in vers. Größen / Zahnungen).  Die Säge ist im Bereich Modellbau / Modelleisenbahn nicht mehr weg zu denken.

 

Im Betrieb, in dem ich arbeite, ist mittlerweile keine Tipp-Ex Maus, leere  Kunststoffminen aus Kugelschreiber oder Federn aus Einmal-Kugelschreiber sicher vor mir. Aus diesen Materialien und Ü-Eiern, alte Radsätze, Kabeltrommeln aus Bastelschrott, div. Bauteile von Herpa oder Wiking Fahrzeugen,  Kunststoffrohren für elektr. Leitungen, Schaschlik-Spieße, Schichtsperrholzplatten von Mandarinenkisten, Rahmen von Spritzlingen aus Modellbausätzen, Plexiglasreste u.v.m.), habe ich mich dann mal dran gesetzt.

 

Unter anderem habe ich aus Styrodur-Resten und Funierstreifen Holztransportkisten mit entsprechender Beschriftung (Decals) gefertigt. Was die Materialien betrifft muss man einfach die Augen offen halten und sammeln, oft ergibt sich dann nach entsprechender Verarbeitung tolles kostengünstiges Ladegut.

Aufgrund des Verkaufs  der Holztransportkisten über Ebay, bat mich der Käufer mit Ihm „privat“ in Kontakt zu treten, zwecks Erstellung  von Ladegut (1:87) nach seinen Wünschen und Vorstellungen. Daraus wurden dann 300 Holzkisten mit 2-seitiger Beschriftung aus Schichtsperrholz in den Abmessungen  7 x 7 x 8 mm.  Hier wäre ich ohne die PROXXON Tischkreissäge völlig aufgeschmissen gewesen. Auch ein Papierschneider, ist in einfacher Version (15,00-20,00€) unumgänglich um saubere gerade Schnitte zu erhalten.

Für die Beschriftungen der Ladegüter suche ich mir die passenden Grafiken (Firmenlogos, Gefahrgutzettel, Gewichtsangaben usw.) aus dem Internet heraus. Hier sollte man natürlich Epochen beachten, da sich einige Logos im Laufe der Zeit verändert haben.

 

Diese Grafiken speichere ich mir in einem Word-Dokument ab. Hier werden die Größen der Grafiken angepasst und nach Testdruck dann endgültig gespeichert und auf Decal-Bögen (Wasserschiebeschilder) gedruckt, pro Bogen zwischen 0,98€ und 2,50€ je nach Stärke und Qualität für Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker. Ich bevorzuge den Laserdrucker. Auch Kartonpapier eignet sich gut zum Ausdruck.

Die entsprechenden Grundfarben für das Ladegut (überwiegend matte Farben, Grau, Rostrot oder Schwarz) in Spraydosen bekommt man günstig  (3x 500ml für ca. 9,00€ incl. Versand).  Bei den Rosteffekten muss man für die Zwei-Komponenten Variante ein wenig tiefer in die Tasche greifen, und ein wenig Zeit mitbringen, da erst die Grundierung 24h trocknen muss, ebenso das Oxidationsmittel, aber die erzielte Optik  des Ladegutes ist unschlagbar (2x 60ml ca. 24,95€ + Versand).

Die „Kanthölzer“ die als Lagerholz beim Ladegut dienen sind Bastelhölzer (Streichholz, 5000 Stck. für ca. 9,50€ incl. Versand). Die Reste die beim Zuschnitt auf die Breite der Ladefläche anfallen, lassen sich ebenfalls prima als Ladegut weiter verarbeiten.

 

Bei den „Zurrgurten“ die am Ladegut befestigt sind, handelt es sich um Zierstreifen für PKW  1-2mm breit auf  10m Rolle (ca. 7,50€ pro Rolle). Diese geben dem Ladegut noch den letzten Schliff.

U-99 & Schlachtschiff Bismarck  REVELL  05054 (1:125), 05098 (1:700) Bericht von Arno

Aufgrund meines Hobbys „Modellbau“ hat mich ein Kollege angesprochen, ob ich zwei Modelle die er noch Zuhause auf dem Dachboden hat, bauen und lackieren könnte. Er hätte zwei “ linke Daumen“  und möchte gerne die beiden Bausätze aus seiner Jugend endlich in einer Vitrine präsentieren.

Beide Bausätze sind von REVELL, einmal das U-Boot „U99“ und einmal das Schlachtschiff „ Bismarck“. Hier sei erwähnt, das beide in unterschiedlicher Baugröße gekauft wurden (U 99 1:125, Bismarck 1:700).

Der Bau gestaltete sich schwierig, da die Spritzlinge beider Bausätze (Hobbyausführung) nicht von guter Qualität waren. Nichts desto trotz habe ich motiviert los gelegt und  für das U-Boot einen ganzen Samstag benötigt. Bei der farblichen Variante habe ich dem U-Boot eine Optik verpasst, die darauf hindeutet, dass es bereits einige Monate auf See im Einsatz war.

Die Bismarck war etwas zeitaufwendiger, da ich hier die Holzböden auf allen Decks und in allen Rettungsbooten entsprechend farblich abgesetzt habe. Alle Bordkanonen  sind beweglich.  Der Rumpf wurde farblich nach Vorbild des Stapellaufs gestaltet. Hier wurde kein „Weathering“ vorgenommen. Hier sind aufgrund der Trocknung der Lackierung  3 Tage ins Land gegangen. Die farbliche Optik wurde mit Pinsel und Airbrush-Pistole (Revell Master Class)  durchgeführt. Die verwendeten Farben stammen aus dem Hause Revell und Sangyo (Acryl-Basis).

Alles in Allem hatte ich viel Spass daran mal was anderes in Bereich Modellbau  zu probieren. Mal ein wenig Abwechslung zur Modelleisenbahn und zum Ladegüterbau.  ;-))

Die Bilanz nach Freckenhorst  und  die neue Unterkunft  (Bericht von Jürgen)

Nach dem Ende der Veranstaltung bei den Freckenhorster Werkstätten hatten wir am Sonntagabend nur die Modultransportwagen in unsere neue Unterkunft hineingeschoben und die zweite Anlieferung erfolgte erst am Montagabend. Anschließend war erst einmal Ordnung schaffen angesagt, wir wollten uns ja schließlich auch im Raum bewegen können. Die Fußwagen wurden entladen und danach auf der Seite liegend in unser Hochlager geschoben. Nachdem die Füße unserer Module wieder in die Fächer reingeschoben waren, wurde die Kiste mit den Vorhängen oben auf die Fußwagen gelegt. Nachdem bei einer Transportkiste noch die seitlichen Griffe demontiert wurden, ließen sich alle Kisten an den Außenwänden des Raumes positionieren und wir hatten wieder ausreichend Stellplatz für die Module, die aufgebaut werden sollten.

Am Tag darauf setzten wir uns zusammen und zogen Bilanz. Besprochen wurde das Handling der Märklin CS 3 in Zusammenhang mit den eingesetzten ESU Ecoslinks und den MS 2 von Märklin. Da 5 „Fahrdienstleiter“ zeitweise 7 Züge zu steuern hatten, gab es Staus an verschiedenen Stellen und auch Auffahrunfälle.  Ein weiterer Punkt war der Einsatz und die Handhabung der Not-Stop-Taste. Derjenige, der die Notstoptaste drückt, muss auch anschließend den Notstop wieder aufheben. Durch die verschiedenen Decoder und die unterschiedlich eingestellte Anfahrbeschleunigung der Loks  wurde festgelegt, das bei einem Notstop alle „Fahrdienstleiter“ die Loks in ihrem Bereich auf Fahrstufe 0 setzen, um beim wieder anlaufen des Betriebes weitere Probleme zu vermeiden. So soll verhindert werden, dass beim Neustart in anderen Bereichen Probleme auftreten.

Da unser Mitwirken bei der Veranstaltung in Freckenhorst in der Presse wie auch im Lokalfunk angekündigt wurde, kam es zu den bereits beschriebenen Gesprächen und den unverhofften Mitbringseln der Besucher. Positive Reaktionen bei den Besuchern riefen auch die von einigen IG-Mitgliedern geschaffenen Modul-Unikate hervor. Das Aussehen und die Details wurden sehr positiv von den Betrachtern hervorgehoben. 

Am Mittwoch wurden dann an nach Betrachtung der verschiedenen Pläne wurde eine weiter Premiere eingeleitet. Einigen Module, die so noch nicht mit einander verbunden waren, Gleiswendel mit Bergdorf trifft Gleisdreieck mit Anschluss an das Wechselmodul und dem großem Bahnhof, wurden aufgebaut und zusammengefügt. Um die Lücke zwischen dem Gleisdreieck und der Wand zu schließen, wurde ein für ein anderes Vorhaben bereits fertiggestellter Modulrohling kurzerhand requiriert. Auf diese Art können jetzt auch die beiden Anschlussgleise, die sonst in den kleinen  Bahnhof und weiter zur Ludendorfbrücke führen, noch für Rangierarbeiten genutzt werden.

Nach knapp zwei Stunden war inklusive der Vorhänge alles fertig und die erste Lok konnte mit ein paar Waggons ihre Runden drehen.  Abschließend noch ein paar Detailaufnahmen unserer neu zusammengestellten Module.

 

 

 

 

Neujahrsmorgen und Tag der offenen Tür

Ohne Terminabsprache trafen sich am Neujahrstag einige Mitglieder unserer IG und testeten  erstmal ausgiebig ihre Weihnachtsgeschenke auf der Anlage. Im Anschießenden Gespräch wurden dann die Weichen für den Tag der „offenen“ Tür gestellt. Offen ist nicht das richtige Wort, für das Treffen, denn die Einladung ging nur an Freunde und Gönner.  

Zur Vorbereitung wurden die neugestalteten Module vom kleinen Bahnhof aufgebaut und für ein paar Tage wurde es ausgesprochen Eng in unserem Domizil. Einige IG-Mitglieder stellten aus ihrem privaten Beständen Eisenbahnschilder und ein Andreaskreuz zur Verfügung. Diese Mußten dann genau wie unser neues Werbebanner auch noch angebracht werden.

Am Samstag, dem 27. Januar war es dann soweit. Morgen um 9.30 Uhr wurden sämtliche Transportkisten unserer Module rausgefahren, Klapptische, Stehtische und Sitzgelegenheiten aufgestellt und das Buffet aufgebaut. Der Fernseher zeigte während der Veranstaltung Fotos von den zurückliegenden Ausstellungen und zeitweise wurden auch von dem Kameratriebwagen die Bilder der Strecke und der anwesenden Besucher direkt übertragen. Diese bekamen dann Einblicke in den Schattenbahnhof oder getarnte Gleiswendel, die solche ohne Hilfsmittel nicht zu sehen sind. 

Um kurz vor 11 Uhr konnten wir die ersten Gäste begrüßen, über 50 Besucher wurden es den Tag über und um 17.30 Uhr verabschiedeten sich die letzten Besucher von uns. Eine Stunde später war alles wieder zurückgebaut und wir konnten den gelungenen Tag mit einem wunderbaren Essen ausklingen lassen.    

Besuch im Friedensmuseum Remagen

 

Nachdem ich mein Projekt „Nachbau der Ludendorff Brücke“ (Die Brücke von Remagen) beendet hatte (Bauzeit 1,5 Jahre und ca. 380 Arbeitsstunden), stand hier nochmal der Besuch des im Brückenkopf auf der Seite von Remagen untergebrachten „Friedensmuseum“ an. Es ist nach wie vor immer wieder beeindruckend, wenn man von der Uferpromenade auf den wehrhaft wirkenden Brückenkopf zugeht. Man erreicht den Eingang des Museums  über die linke Seite, seitlicher Treppenaufgang  nach oben ins „Erdgeschoss“. Dort steht man direkt an der kleinen Kasse. Der Eintritt ist mehr als erschwinglich (Erwachsener 3,50€).  Die Öffnungszeiten erstrecken sich vom  März bis Mitte November eines Jahres. Mit einem kleinen Museumsführer an der Hand, wird man durch die Ausstellung, die sich über  4 Etagen in beiden Türmen erstreckt geleitet. In Bildern, Texten und Filmmaterial wird hier die Geschichte rund um die Brücke von der Entstehung bis hin zum 2. Weltkrieg und Heute dargestellt. Die hier von mir erstellten Fotos sind eher selten im Internet zu finden. Ein Blick aus den Schießscharten auf den, auf der anderen Rheinseite gelegenen Brückenkopf ist schon beeindruckend, zumal  sich der Ausblick auf gerade mal 20x20cm beschränkt. Auch der Blick aus den halbrunden Fenstern in der  4. Etage zeigt welche Funktion diesen Brückenköpfen in Sachen Verteidigung / Festungsanlage einmal  zugedacht waren. Am Rheinverlauf zwischen Remagen und Koblenz gibt es noch zwei  weitere Eisenbahnbrücken (noch in Funktion) in ähnlicher Bauweise. Nach meinem zwei stündigem Rundgang, bin ich mit vielen neuen und interessanten Eindrücken wieder abgereist.

Neue Unterkunft für die

 Interessengemeinschaft Modellbahn Beckum Teil 2

 

Nachdem wir Mitte Juli unser seit Januar 2017 genutztes Domizil auf Grund von Neuvermietung räumen mussten, wies uns die Frau eines Mitgliedes auf ein Ladenlokal hin, das seit geraumer Zeit leer stand. Wie bereits in dem anderen Bericht beschrieben, handelt es sich um ein seit mehr als einem Jahrzehnt leerstehendes und zwischenzeitlich als Lager genutztes Ladenlokal.  Nach einer ersten in Augenscheinnahme und einem Gespräch mit dem Vermieter wurden wir uns schnell einig.  

Verwöhnt durch die bisher genutzte ehemalige Videothek mit mehr als 150m² sorgte bei einigen Mitgliedern die neue Ladengröße von 55m² für große Augen und Bedenken. Hatten wir bis dato alle 28 Module betriebsfähig in einem Raum stehen und noch einen Extraraum zum Basteln und gemütlichen Beisammensein, stehen uns jetzt für alles nur 55m² zur Verfügung.

Am Samstag, dem 16.09.2017 fand dann der erste Arbeitseinsatz statt. Der Laden wurde entrümpelt und das zu entsorgende Material wie alte Elektrogeräte, alte Türen, alte Reifen, Holz und Metallteile wurde auf zwei Pkw-Anhänger verladen. Die störende Leichtbauwand samt Tragwerk wurde entfernt und auch ein Teil der unfachmännisch verlegten Elektroleitungen musste zurückgebaut werden. Die an einigen Wänden bestehende, knapp 1,20m hohe Wandvertäfelung wurde ebenfalls entfernt.

Nach Freilegung der Wände wurde ersichtlich, dass die Elektroarbeiten doch umfangreicher werden würden, als vorher zu ersehen war. Die auf der Wand verlegten Leitungen hatten nur zwei Adern und währen vom Querschnitt her ehr zur Stromversorgung einer Modellbahn geeignet gewesen, als Lichtschalter und Steckdosen mit 240 Volt zu versorgen. Das entspricht nicht den heute geltenden Vorschriften und musste geändert werden.

Auch das nach dem Rückbau der Wandvertäfelung teilweise der Putz von der Wand fiel,  brachte uns zusätzliche Arbeit. Der abgefallene Putz erleichterte lediglich die Neuinstallation von Kabeln zu den einzelnen Lampen, Schaltern und Steckdosen.

Mit größeren Mengen an Fertigmörtel und Gips wurden alle Löcher und Schlitze verfüllt, damit dann die notwendigen Tapezierarbeiten ausgeführt werden konnten. Im gesamten Laden liegen, wie man auf den Bildern gut erkennen kann,  Fliesen auf dem Boden. Durch die jahrelange Einlagerung wurde der Boden stark verunreinigt und es bedurfte einige Stunden an intensiver Reinigungsarbeit, die Flecken und Flüssigkeitsrückstände zu entfernen.

Die in den Schaufensterscheiben angebrachte Beklebung wurde mit dem Heißluftföhn und einer Spachtel vorsichtig entfernt. Kleberrückstände die auf den Scheiben haften blieben, wurden anschließend mit Reinigungsmitteln und Topfschwamm beseitigt. Danach wurden neue Milchglasfolien eingeklebt. Die Wände und die Decke wurden dann mit weißer Farbe neu gestrichen. Auch das WC, das kleine Lager und die Holzrahmen der Schaufenster wurden in das „neue“ Farbkonzept mit eingebunden.

Wie so oft im Leben, man kann alles noch so gründlich planen und vorbereiten, letztlich kommt es dann doch ganz anders. Es kam der Abend, an dem sich einige Modelleisenbahner und einige Nichtmodelleisenbahner anlässlich eines gemeinsamen Abendessens trafen. Viele Themen wurden angesprochen, unteranderem auch Wohnungseinrichtungen, neue Möbel und auch über unsere neue Unterkunft wurde gesprochen.

Das Resultat. Wir haben keinen kleinen Lagerraum mehr und sind glückliche Besitzer einer „neuen“ Küchenzeile. Diese wird für unsere Verhältnisse angepasst und in dem kleinen Lagerraum installiert. Unterschränke mit Spüle, Hängeschränke und einen Hochschrank mit eingebautem Kühlschrank.  Was will man mehr? Eine letzte Grundreinigung, ein paar Deco-artikel und unsere neue Unterkunft ist bezugsfertig. Das alles wurde in vier Wochen geschaffen. Den nächsten Bericht und die dazugehörenden Bilder gibt es dann vom Einzug.

Aktuell !! Bericht von Jürgen

Diejenigen, die unsere Homepage öfters besuchen, haben es bestimmt bemerkt, die Startseite sieht anders aus und einige Seiten sind seit längerem nicht mehr zugänglich. Der Grund liegt in dem plötzlichen Ausscheiden unseres Stammtischgründers. Dieser hat sich Mitte April 2017 völlig unerwartet aus dem Modellbahnkreis zurückgezogen. Hinzu kommt, dass einige weitere Modellbahnfreunde diese Gelegenheit nutzten, Ihre Tätigkeit bei den Modelleisenbahnfreunden Neubeckum ebenfalls einzustellen.

Unsere komplette Anlage mit allen 28 Modulen stand zu dem Zeitpunkt in einer ehemaligen Videothek. Innerhalb von ein paar Tagen mussten 7 Module ausgebaut und 5 neue Grundmodule an ihrer Stelle eingefügt werden. Darum kamen auch die Berichte über die Aufarbeitung der Module ins Stocken.

Das alles gelang den 10 verbleibenden Mitgliedern, die auch den plötzlich notwendigen Auszug aus der Videothek bewerkstelligten. Der Vermieter hatte mitgeteilt, dass die Räumlichkeiten ab Mitte Juli einem neuen Mieter zur Verfügung stehen sollten.

Die Umgestaltung der Homepage erforderte viel Arbeit. Da einige Bestandteile wie das Wappen und auch der Name an den Stammtischgründer zurückgehen, war Kreativität gefragt. Zum Jahresende soll die neue Homepage die bisherige ersetzen. Siehe dazu auch den vorherigen Artikel.

Brandaktuell ist die neue Unterkunft, die wir jetzt beziehen. Zwar nur noch 1/3 so groß wie die Videothek (55m²), aber Platz für mindesten 10 Module, die aufgebaut werden. Die Transportwagen, in denen sich die anderen Module befinden, finden  auch noch Platz.  Ein  Übersichtsplan über die neuen Räume und eine mögliche Aufbauvariante ist angefügt.

Hier wurden die Räume vom Besitzer als Lager genutzt und das musste erst einmal ausgeräumt werden. Eine Trockenbauwand wurde entfernt und die teilweise Vertäfelung der Wände wurde demontiert. Der größte Aufwand ist die fast völlige Neuinstallation der Elektrik. Lampen, Schalter und Steckdosen müssen erneuert werden. Im Anschluss werden dann die Wände aufgearbeitet. Es müssen einige Bereiche neu verputzt werden und dann soll alle Räume einen neuen Anstrich erhalten. Auch dazu gibt es ein paar Bilder.

In ein paar Wochen kann die vorrübergehende Einlagerung der Module und ihrer Transportwagen bei Arno und Jürgen aufgegeben werden und wir werden unser traditionelles Weihnachtsknobeln in unserem neuen Domizil durchführen können.

Beckumer Pütt-Tage 2017                                                              Flohmarkt & Modellbahnausstellung (Bericht von Jürgen)

Am ersten Wochenende im September finden in Beckum traditionell die Pütttage statt. Da geeignete Räumlichkeiten zur Ausstellung unserer Modulanlage in der Innenstadt nicht zu finden waren, hat uns Arno kurzerhand seine große Garage als Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt.

 

Freitagabend ging es los. Pkw und Anhänger wurden aus der großen Garagen herausgefahren, Mülltonnen und Kisten beiseite geräumt und dann wurden 6 Module aufgebaut. Da ausreichen Platz vorhanden war, gab es an der Wand auch noch Tische für den geplanten Garagenverkauf von altem Spielzeug und nicht mehr benötigten Eisenbahnartikeln. Nach vorangegangenen intensiven Planungen entschlossen wir uns, eine Premiere zu versuchen. Es kamen 6 Module zum Einsatz, die in dieser Konstellation noch nie zusammengebaut wurden. Geringfügige Anpassungsarbeiten mussten durchgeführt werden, aber nach 2 Stunden konnte die erste Lok ihre Runden drehen.

 

Arnos Modul mit der Burg und den Weinbergen diente auf der einen Seite als Wendemodul, die Anschlüsse zur nichtaufgebauten Brücke wurden stillgelegt. An das Wendemodul schlossen sich die zwei neu gebauten Module mit dem kleinen Bahnhof, dem Schrottplatz samt Gleisanschluss und der Wohnsiedlung an. Weiter ging es mit dem Seemodul und einem Wechselmodul, auf dem Nico seinen Bauernhof samt Faller Car System für die Traktoren präsentierte. Den Abschluss bildete das Wendemodul mit dem Bergdorf. Auf einer Länge von 7,80m konnte mit zwei Zügen ausreichen Fahrbetrieb gemacht werden.

 

Am Samstag in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, einen Blick auf die kleine Modulanlage zu werfen. Auf dem Weg von der Innenstadt zum Kirmesplatz oder umgekehrt lud unsere offene Garage so manchen Passanten zu einem Besuch ein. So ganz neben bei wechselte das ein und andere Teil von den zu verkaufenden Artikeln den Besitzer. Leider trieb ein ordentliches Regenschauer die Besucher von den Straßen, so dass zwischen 14.00 und 15.00 Uhr kaum noch Personen unterwegs waren. Als sich der Regen verzogen hatte, kamen auch die Besucher wieder.

 

Am Sonntag zeigte sich der Wettergott von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein waren schon morgens die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt unterwegs. Über Besuchermangel konnte sich niemand beschweren. Neben einiger Fachsimpelei und Gespräche mit den Besitzern anderer Spurweiten, war in der Garage ein ständiges kommen und gehen. Während sich einige Familienmitglieder in der Garage umsahen, nutzen andere die draußen aufgestellten Bänke als willkommene Pausengelegenheit, bevor Mann / Frau mit dem Stadtbummel oder dem Kirmesbesuch fortfuhren.

 

Um 18.30 Uhr begannen wir, die Garage wieder ihrem eigentlichen Nutzungszweck zuzuführen. Die Module wurden abgebaut und in ihre Kisten verpackt. Die nichtverkauften Flohmarktartikeln wurden wieder eingepackt und die Tische abgebaut. Der Pkw, der Anhänger, die Mülltonnen und Fahrräder erhielten wieder ihre angestammten Plätze und gegen 19.00 Uhr wurde die Veranstaltung beendet. Das anschließende gemeinsame Abendessen, an dem auch die Frauen teilnahmen, rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Umbau Talgo III der RENFE  (Bericht von Jürgen)

Talgo III der RENFE

Wie immer war ich auf der Suche nach außergewöhnlichen Modellen, die man nicht so häufig auf Modellbahnanlagen sieht und da fiel mir ein Angebot bei Ebay auf. Eine Diesellok der RENFE, Baureihe 353 mit dem Eigennamen „Virgen del Yugo“. Google wurde wieder einmal strapaziert und Grundlagenforschung betrieben. Die Lok wurde speziell für den Talgo konstruiert. Von den Spaniern entwickelt kommen diese Gliederzüge auch im grenzüberschreitenden Verkehr zu Einsatz. Angeboten wurde ein Wechselstrommodell von Electrotren, Artikelnummer 2306.

Zu der Lok musste natürlich auch ein entsprechender Zug gefunden werden. Weitere Nachforschungen im www. führten dann zu der Fa. Ibertrain. In der Bucht wurde unter der Artikelnummer 2180 ein Gliederzug angeboten. Ebenfalls ein Wechselstrommodell, mit Inneneinrichtung und Beleuchtung.  

Doch die Recherche nahm kein Ende. Ich wollte herausfinden, ob sich dieser Gliederzug auch auf unserer Modulanlage einsetzen ließe. Was nutzen die schönsten Modelle, wenn sie nicht anlagentauglich sind, weil wir bei den Wendemodulen mit 1,00 m breite nur kleine Radien einsetzen können. Die Nachforschungen waren positiv und so hieß es letztendlich 3-2-1-meins und die Lok wie auch der Gliederzug war auf dem Weg zu mir.

Als beide Lieferungen eingetroffen waren, kamen sie sogleich auf unsere knapp 3m lange Teststrecke. Erst die Lok aufgegleist, dann kamen die einzelnen Wagen dazu und wurden zusammengeklippst. Mit jedem zusätzlichen Wagen wurde die Beleuchtung schwächer. Nach dem letzten Wagen war kaum noch Licht zusehen und die Lok ließ sich auch nicht bewegen. Schnell war die werksmäßig verbaute Innenbeleuchtung als großer Stromfresser ausgemacht.

Die Wagen wurden auseinander genommen, die vorhandenen Glühbirnen durch Leds ersetzt und bei der Gelegenheit auch gleich die Fahrgäste eingesetzt. Die vorhandenen Plastikklemmteile, die das Birnchen samt Stromzuführung halten, kann man zur Aufnahme der Led-leisten nehmen. Ich verwende meisten Pritt Power Buddies. Mit diesen Haftpunkten lassen sich die Led gut befestigen. Einfach anzubringen, knetbar und rückstandslos wieder zu entfernen, falls nötig. Der erste Wagen bekam noch 3 Led, alle weiteren nur noch 2. Die Helligkeit ist nach meinem Empfinden ausreichend. Der letzte Wagen (Gepäckwagen) bekam nur eine Led, die senkrecht an die nicht mehr benötigte Lampenfassung gepappt wurde. Diese Led beleuchtet durch den werksmäßig eingebauten Lichtleiter die vorhandenen roten Schlusslichter.

Bei Nutzung der vorhandenen Kupplungen ist der Abstand zwischen Lok und Wagen groß. Dieses wollte ich ebenfalls ändern. Die Bodenplatten der Endwagen wurden ein wenig eingefräst und die von mir bereits mehrfach verwendeten Normschächte von RWS wurden eingesetzt. Damit der Schacht auf den in der Bodenplate vorhandenen Dorn passt, muss die Bohrung im Normschacht  minimal aufgeweitet werden, weitere Anpassungsarbeiten waren nicht nötigt.

Werksseitig besitzt der Gliederzug keinen Schleifer, sondern ein neben der Kupplung herausgeführtes Kabel mit einem Ministecker, das bei der entsprechenden Wechselstromlok an der Pufferbohle eingesteckt wird. Da ich aber eine Lok der Fa. Electrotren verwende, besitzt diese nicht die Einsteckmöglichkeit. Die Lok der Baureihe 353 sollte in diesem Fall den Strom für den Zug liefern damit die Beleuchtung über den Decoder ein-bzw. ausgeschaltet werden kann. Den Einbau der RTS-Kupplung und die Verbindung mit dem Decoder hat ein Freund übernommen, von daher gibt’s dazu leider auch keine Bilder.

Der erste und der letzte Wagen haben ebenfalls die einpolige, stromführende Kupplung erhalten. Wer auf dem letzten Bild die Wagen gezählt hat, wird festgestellt haben, dass der Zug 13-teilig unterwegs ist. Ein 8-teiliger Gliederzug mit Lok war mir mit 1,27m zu kurz und so lief nach ein paar Betriebstagen auf der Anlage noch ein weiterer, baugleicher Gliederzug ins BW. Dieser verstärkt mit 4 Wagen den bestehenden Zug. Zu Wagen 13, einem Generatorwagen mit Stromabnehmer, gibt es demnächst einen weiteren Bericht.

Nachbau der Brücke von Remagen in 1:87  (Bericht von Arno)

Teil 1

Die Ludendorff-Brücke  (im Volksmund: Die Brücke von Remagen)

Geschichte (Quelle: Wikipedia)

Die Ludendorff-Brücke bestand von 1918 bis 1945. Ihre Brückentürme stehen linksrheinisch am Südende der Remagener Rhein-Promenade und rechtsrheinisch am südlichen Ortsrand von Erpel zu Fuße der Erpeler Ley. Im Rahmen des Schlieffen-Plans wurde eine Brücke an dieser Stelle bereits 1912 geplant, genauso wie die Kronprinzenbrücke bei Urmitz und die Hindenburgbrücke bei Rüdesheim. Die Brücke wurde aber erst von 1916 bis 1918 auf Drängen der deutschen Generalität erbaut. Sie war Teil einer „Brückenfamilie“ aus drei ähnlichen Eisenbahnbrücken über den Rhein, sollte vor allem als Verbindung von der Rechten Rheinstrecke über die Ahrtalbahn zur Eifelbahn dienen und den Nachschub an die Westfront verbessern. Am 25. April 1918 gab Kaiser Wilhelm II. der neu erbauten Rheinbrücke den Namen Ludendorff-Brücke zu Ehren des Ersten Quartiermeisters, General der Infanterie Erich Ludendorffs, und am 1. Mai 1918 wurde sie in Dienst gestellt. Der Rat der Stadt Remagen ernannte am folgenden Tage Ludendorff in einer außerordentlichen Sitzung zum Ehrenbürger. Die Brücke verlor kurz nach ihrer Errichtung ihre Bedeutung für den Krieg. Die einzigen Soldaten, die sie überquerten, waren Kriegsheimkehrer. Nach der Fertigstellung des Tunnels durch die Erpeler Ley erfolgte am 1. September 1919 die Betriebseröffnung der Eisenbahnstrecke.

Die Arbeiten an den Brückenpfeilern und Gewölben führten die Bauunternehmen Grün & Bilfinger und Philipp Holzmann aus, die stählerne Strombrücke errichtete das MAN Werk Gustavsburg. Bei den Bauarbeiten wurden auch russische Kriegsgefangene eingesetzt. Da es sich bei der Brücke um ein militärisch wichtiges Bauwerk handelte, wurden beide Widerlager der Brücke mit den noch heute erhaltenen, festungsartigen Brückenköpfen versehen. Diese Türme sind mit Schießscharten, Truppenunterkünften für die Brückenbesatzungen und Vorratslagern ausgestattet. Von den Flachdächern hat man einen hervorragenden Blick über das gesamte Tal. Die Brücke konnte schnell für Fußtruppen und Straßenfahrzeuge benutzbar gemacht werden, indem die Eisenbahnschwellen mit Holzplanken überdeckt wurden.

Nach dem Ersten Weltkrieg rollten nur noch wenige Züge über den Rhein; Fußgänger nutzten die Verbindung von Remagen gern, um ins gegenüber liegende Erpel zu gelangen. In Friedenszeiten war die Brücke ein touristisches Symbol des Rheinlands. Sie wurde von Pionieren der Reichswehr und der Wehrmacht sorgfältig für eine möglicherweise notwendig werdende Zerstörung vorbereitet: an ausgewählten Stellen war Platz für insgesamt 600 kg Pioniersprengstoff, dessen Zündung sie zum Einsturz bringen würde.

1939, bei Beginn des Zweiten Weltkrieges, wurde die Brücke von einer „Brückenwachkompanie“ übernommen und zur Sprengung vorbereitet. Nach dem erfolgreichen Westfeldzug der Wehrmacht – er begann am 10. Mai 1940 und endete am 22. Juni mit der Besetzung von Nordfrankreich – wurde der Sprengstoff wieder ausgebaut und in ein Lager nahe Darmstadt gebracht. Eine Bedeutung für den Krieg war nicht abzusehen.

Im Oktober 1944 erhielt die Brücke einen schweren alliierten Bombentreffer; erneut wurde sie Ende Dezember 1944 und Ende Januar 1945 bombardiert.

Vorbereitung der Sprengung

Nach der alliierten Invasion in der Normandie 1944 waren 600 kg TNT aus Darmstadt herangeschafft worden; doch der speziell in verschiedene Formen gegossene Sprengstoff wurde anderweitig von der Wehrmacht verwendet, so dass Ersatzlösungen genutzt werden mussten. Zusätzlich war eine sogenannte Schnellladung vorgesehen, die gezündet werden sollte, „wenn beschleunigtes Zünden notwendig ist, z.B. im Falle des Störens der planmäßigen Sprengvorbereitungen durch den Feind.“ Für diese Schnellsprengung wären ebenfalls 600 kg Sprengstoff notwendig gewesen. Das Sprengmaterial durfte laut Befehl erst an der Brücke angebracht werden, wenn der Feind näher als acht Kilometer an die Brücke herangekommen ist. Dies sollte eine unbeabsichtigte Sprengung verhindern, wie es bei der Mülheimer Brücke in Köln durch Bombeneinschläge geschehen war.

Der deutsche Kampfkommandant von Remagen, Hauptmann Wilhelm Bratge, wollte die Sprengung so früh wie möglich durchführen. Er hatte am Morgen des 7. März 1945 nur noch 36 Soldaten an der Brücke. Die Truppen der 1. US-Armee stießen jetzt nördlich und südlich an Remagen vorbei, da sie mit einer baldigen Sprengung der Brücke rechneten. Ein Teil der Bevölkerung suchte in dem Eisenbahntunnel Zuflucht, der sich rechtsrheinisch an der Brücke anschließt. Zur Verwirrung auf deutscher Seite führte die Übertragung der Befehlsgewalt in der Nacht auf Major Hans Scheller, den Adjutanten des zwischen Remagen und Schleiden eingesetzten LXVII. Armeekorps unter Otto Hitzfeld, wovon Hauptmann Bratge erst am 7. März um 11:00 Uhr erfuhr. Scheller wurde von seinem Kommandierenden General beauftragt, die wichtige Aufgabe an dem Brückenkopf zu übernehmen. Der Major wollte die Brücke so lange wie möglich offen halten, damit noch möglichst viele deutsche Soldaten und ihr schweres Gerät (einige Panzer und Artilleriegeschütze) die Brücke überqueren konnten. Der verantwortliche Brückenoffizier, Hauptmann Friesenhahn, forderte 600 kg Pioniersprengstoff an, erhielt um 11:00 Uhr aber nur 300 kg Donarit, einen erheblich schwächeren Industriesprengstoff, wie er im Bergbau verwendet wird. Er versuchte, diesen für eine Schnellsprengung auf der rechtsrheinischen Seite einzusetzen.

Versuch der Sprengung und Einnahme durch die Alliierten

Am 7. März 1945 um 13 Uhr gelang es einer kleinen Vorhut der 9. US-Panzerdivision unter Führung des 22-jährigen deutschstämmigen 2. Lieutenant Karl H. Timmermann, die völlig intakte Brücke zu erreichen. Höchst überrascht informierte er sofort den Kommandeur der Kampfgruppe B der 9. US-Panzerdivision, General William M. Hoge, über die betriebsbereite Brücke. Dieser befahl den sofortigen Angriff und ihre Einnahme. Um 13:40 Uhr begann der Angriff der alliierten Soldaten an der Brücke. Die erste Sprengung der Deutschen, die einen Teil der Ladungen zündeten, riss einen zehn Meter breiten Krater in die linksrheinische Rampe. Um 15:40 Uhr versuchten die Deutschen die Brücke selbst auf Befehl von Major Hans Scheller hin zu sprengen, was aber scheiterte. Sie hob sich zwar etwas, fiel dann aber in ihre Lager zurück, da ein Sprengkabel zerstört worden war. Eine der letzten unzerstörten Rheinbrücken konnte daraufhin von den Alliierten eingenommen werden. Leutnant Karl H. Timmermann und zwölf weitere Soldaten wurden später dafür mit dem „Distinguished Service Cross“ ausgezeichnet.

Innerhalb von 24 Stunden überquerten 8000 Soldaten den Rhein in östliche Richtung. General Eisenhower befahl dem Oberbefehlshaber der 12. US-Heeresgruppe, Omar N. Bradley, so viele Divisionen wie möglich auf das andere Rheinufer zu bringen, auch wenn das die ursprünglichen Pläne durchkreuze. Er soll ausgerufen haben: „Die Brücke ist ihr Gewicht in Gold wert“. Vom 7. März bis zum Einsturz am 17. März 1945 konnten die Alliierten 18 Regimenter über die intakte Brücke von Remagen übersetzen. Direkt nach der Einnahme durch die Alliierten versuchten US-Pioniere, die geschwächte Konstruktion der Brücke zu reparieren. Daneben wurden außerdem drei ergänzende Pontonbrücken gebaut.

Deutsche Reaktionen auf die Einnahme

Zwischen dem 8. und 9. März 1945 schossen die Deutschen ca. 3000 Granaten auf die Brücke, doch ihre Trefferquote war zu gering um die Brücke zu zerstören. Am 10. März 1945 begann ein deutscher Gegenangriff des LXVII. Armeekorps, der aber zu schwach war, um noch Erfolg zu haben. Die deutsche Heeresleitung versuchte in den folgenden Tagen, die Brücke von Kampfschwimmern zerstören zu lassen. Sie sollten an der Brücke tauchen und Sprengsätze deponieren. Durch starke Suchscheinwerfer konnten sie aber rechtzeitig entdeckt werden. Zudem versuchte die Luftwaffe vom 8. bis zum 12. März 1945 vergeblich, die Brücke durch Bombenangriffe aus der Luft zum Einsturz zu bringen. Am 12. März 1945, dem Höhepunkt der Luftschlacht, schossen die Amerikaner 26 Flugzeuge ab und beschädigten neun weitere von insgesamt 91 angreifenden Flugzeugen. Erstmals wurden dazu Düsenbomber (Arado Ar 234) eingesetzt. Der herangeschaffte Mörser Karl (Kaliber 540 mm) verfehlte sein Ziel ebenfalls und musste schon nach kurzer Zeit aufgrund technischer Probleme den Beschuss einstellen. Zwischen dem 11. und dem 17. März wurden durch die SS-Werferabteilung 500 aus ihrer Stellung nördlich von Hellendoorn in den Niederlanden elf V2-Raketen auf den Brückenkopf abgeschossen. Eine Rakete schlug in rund 270 m Entfernung östlich der Brücke in ein Haus ein und erschütterte sie spürbar. Dabei wurden drei amerikanische Soldaten getötet und fünfzehn verwundet. Drei Raketen landeten unweit der Brücke im Rhein, fünf weitere westlich der Brücke

Der Einsturz der Brücke

Am 17. März 1945 stürzte die schwer beschädigte Brücke wegen Überlastung ein. Dabei wurden 32 amerikanische Pioniere getötet (nur zehn Leichen konnten geborgen werden); zudem gab es 63 Verletzte. Nur die Brückenpfeiler blieben erhalten. Wegen der Beschädigungen durch die Sprengversuche und den Artilleriebeschuss war die Brücke bereits wenige Tage nach ihrer Einnahme für den Militärverkehr gesperrt worden, um Reparaturen durchzuführen. Gleichzeitig bauten die Amerikaner zwischen Niederbreisig/Bad Hönningen und Oberwinter/Unkel nach und nach insgesamt fünf Pontonbrücken über den Rhein, um die Versorgung des rechtsrheinischen Brückenkopfes sicherzustellen. Die längste von ihnen, die Victor-Bridge zwischen Niederbreisig und Bad Hönningen, war 1370 Fuß (420 Meter) lang; sie ging am 22. März 1945 um 20 Uhr in Betrieb. Zwischen Kripp und Linz wurde der Rhein von der „Rozisch-Blackburn-Thompkins Bridge“ überspannt. Ende Mai 1945 wurden diese Behelfs-Brücken wieder abgebaut.Die beiden Pfeiler der Brücke blieben bei dem Einsturz zunächst erhalten und wurden im Sommer 1976 abgetragen, da sie ein Hindernis für die Rheinschifffahrt darstellten.

Heutige Nutzung der Brückenportale

Im Innern der Brückentürme auf der Remagener Seite ist seit dem 7. März 1980 ein Friedensmuseum eingerichtet. Der Initiator des Museums war der langjährige Bürgermeister von Remagen, Hans Peter Kürten, der am 7. März 1978 zum ersten Mal Steinchen aus Bruchstücken der erst 1976 abgetragenen Strompfeiler der Brücke als Souvenir verkaufte. Das Echo war bemerkenswert. Mit den Einnahmen und den vielen Fotos und sonstigen Originalunterlagen war er in der Lage, das Museum einzurichten. Die Brückensteine sind auch jetzt noch, versehen mit einem Echtheitszertifikat, im Museum erhältlich.

Das rechtsrheinische Brückenportal bei Erpel befindet sich seit Kriegsende in einem wenig veränderten Zustand. Der Zugang zu den Türmen ist von der einen Seite her zugemauert, von der anderen durch eine Stahltür möglich. Das Portal wurde im März 1988 von der Deutschen Bundesbahn für einen symbolischen Preis an die Ortsgemeinde Erpel verkauft und wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Im September 2012 erwarb der Erpeler Kulturkreis „Ad Erpelle“ den ehemaligen Eisenbahntunnel hinter dem Brückenportal und angrenzende Grundstücke von der Deutschen Bahn für einen symbolischen Preis von einem Euro, um seine öffentliche Zugänglichkeit aufrechtzuerhalten und seine kulturelle Nutzung fortführen zu können. Im Frühjahr 2015 sollte eine Sanierung des Erpeler Brückenportals mit voraussichtlichen Kosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro beginnen. Im Juli 2015 wurde es durch Rückabwicklung des Kaufvertrags von 1988 dem Bundeseisenbahnvermögen übereignet; nunmehr ist die Sanierung frühestens für 2016 vorgesehen.

Beschreibung und Maße der Brücke

Der Brückenzug wies eine Gesamtlänge von 398 m auf und besaß im linksrheinischen Vorland zwei massive Gewölbeöffnungen mit jeweils 30 m lichter Weite sowie im Strombereich eine 325,41 m lange Stahlbrücke. Die bestand aus einer in der Mitte, beidseitig flankiert von mit jeweils unten liegender Fahrbahn. Der Fachwerkbogenträger mit Zugband und Kragarmen wies eine Stützweite von 156,21 m auf, die Fachwerkträger hatten Spannweiten von jeweils 84,6 m. Der höchste Punkt des Brückenbogens lag 28,5 m über der Fahrbahn. Die lichte Höhe über dem normalen Wasserstand des Rheins betrug 14,8 m. Die 4.642 t schwere Stahlbrücke kostete rund 2,1 Millionen Mark.. An beiden Seiten befand sich ein Fußgängersteg.

Die Idee

Die Geschichte und das Bauwerk haben mich schon früh in den Bann gezogen. Die Geschichte und Bedeutung werden vor Ort immer wieder deutlich. Die letzte intakte Brücke im Frühjahr 1945 über den Rhein. Dadurch verkürzte sich der Krieg um Monate und rettete vielen Menschen das Leben. Soviel zur Faszination.

Die übrig gebliebenen Brückenportale liegen nur 20 km von meinem Heimatort Wassenach am Laacher See (Eifel) entfernt.

Durch das Eintreten in die Eisenbahnerrunde kam es, das ich mich dazu entschlossen hatte diese Brücke im Maßstab 1:87 nachzubauen, um unsere mobile Anlage zu erweitern. Zwischen dem Gedanken und der Umsetzung lagen 3 Jahre.

Teil 2

Die Planung:

Aufgrund der Möglichkeit der Erweiterung unserer Modulanlage, hat mich dann an einem Sonntag im August 2015 der Ehrgeiz gepackt und ich startete mit der Internetrecherche um den Nachbau in die Tat umzusetzen. Bei der Recherche ist mir dann aufgefallen, dass die Brücke bisher nicht im Maßstab  1:87 auf einer mobilen Modellbahnanlage umgesetzt wurde. Was vermutlich der  Länge (1:87 = 3,73 m reine Brücke) geschuldet ist.

Ein weiterer Tag ging mit der Ermittlung der möglichen Maße an unserer Anlage und dem Aufriss auf einer Holzplatte ins Land. Heraus gekommen ist ein Kompromiss zwischen dem Original Maßstab und der techn. möglichen Länge an unserer Anlage.

(Länge der Stahlbrücke 325m /  1:87 = 3,73m / Kompromiss 2,80m umgesetzt).

Da ich mit dem Kompromiss alle anderen Maße proportional anpassen musste, wurden diese im Aufriss entsprechend umgerechnet und aufgezeichnet.

Teil 3

Der Bau 

Als erstes stand die Frage nach dem Baumaterial für die Brücke im Raum. Sollte ich ein Kunststoff-Profil (H-Profil) nehmen oder alles mit Holzleisten bauen. Bei den Kunststoff-Profilen wäre die Optik sicherlich sehr gut hervor gekommen, hier stand mir aber dann das Preis/Leistungsverhältnis im Wege. Also habe ich mich für die Holzleisten (5x5mm) entschieden. Auch stellte sich die Frage, im Baumarkt kaufen oder selber zuschneiden. Ich habe mich auch hier für die  günstigere Selbsterstellung entschieden. Der Zuschnitt (passendes Werkzeug vorhanden) dauerte zwar ne` Weile, hat sich im Nachhinein als Vorteil erwiesen. Fehlte Nachschub an Material, wurde es einfach wieder zugeschnitten unabhängig von den Öffnungszeiten und evtl. fehlenden Bestandes im Baumarkt. Nun wurden dünne Nägel in den Aufriss an Ecken und Kreuzungen geschlagen, um die Holzleisten in einer Art von Form zu legen. Die Nägel dienen zur Fixierung und Verleimung der Holzleisten. Gleichzeitig konnte ich hier den Bogen des Mittelteils der Brücke formen und mit verleimen. Die Auflage für den  beidseitigen Laufsteg wurde mittels Holzleisten (8x8mm) unter dem Brückenkörper verleimt. Die Leisten für den Laufsteg wurden dann auf den Querhölzer aufgeleimt. Nun erfolgte der Part mit der Montage des Handlaufs und den Stäben. Hier wurden Zahnstocher (2mm) verwendet. Der  Handlauf wurde direkt auf den Laufsteg gespannt und dann mit dem Bohrer  alle 1cm ein Loch durch den Handlauf und den Steg gebohrt. Danach wurden die Zahnstocher (560 Stück) mit Holzleim durchgesteckt und der Handlauf auf die passende Höhe hochgezogen. Die Knotenbleche wurden aus 1mm Kunststoffplatte gefertigt, da es mit Holz / Funier einfach zu klobig oder zu instabil gewirkt hätte, zumal hier noch die Nieten angedeutet werden. Das Einfärben der Brücke liegt mit „Eisengrau“ noch vor mir.

Teil 4

Fundament der Brückenportale:

Beim Bau der Fundamente fiel meine Wahl beim Baumaterial auf Styrodur.  Mit diesem Material konnte man die Form der Fundamente und die Treppenaufgänge gut  herausschneiden und schleifen. Die Treppen stammen aus dem Hause FALLER (180519). Die Endlostreppen wurden  mit dem Heißluftfön warm gemacht und dann entsprechend in Form gebracht. Beim Formen sind einige Stufen aus der Form gegangen, sodass eine abgenutzte, ausgetretene Treppe entstanden ist. Die außen laufende Treppenmauer besteht aus 3mm Styrodur. In einem weiteren Schritt wurde eine 3mm Sperrholzplatte zugeschnitten um die vorstehenden Steine darzustellen. Hier handelt es sich um 3x3mm Holzleiste. Die vorstehenden „Steine“ wurden auf einer kleinen Modellbausäge in die passende Länge geschnitten.

Teil 5

Brückenportale:

Beim  Bau der Brückenportale, fiel meine Wahl, das Material betreffend auf 10mm Bausperrholzplatte. Im ersten Schritt  wurden hier die benötigten Bauteile  auf Gehrung  geschnitten um saubere achteckige Turmkanten  zu bekommen. Vor dem Verleimen der einzelnen Bauteile wurden diese zu Testzwecken mit Kreppband fixiert und aufgestellt.  Dann ebenfalls vor der Verleimung wurden die Fensterschächte und Türen herausgearbeitet. Insgesamt wurden 224 Fenster und 12 Türen ausgestemmt. Um die halbrunden Fenster im Kopf des Turmes sauber hinzubekommen wurden  20mm Löcher, leicht nach unten versetzt gebohrt, und dann mit halben 20mm Holzdübel wieder geschlossen. Nach dem Verleimen wurden die Deckel  für die Türme fertig gestellt. Auch hier  wurde massives Material genutzt. Nach dem  Zusammenbau der Brückenportale wurden diese komplett verspachtelt und geschliffen, um  die Mauerplatten sauber aufkleben zu können. Vor dem Aufbringen der Mauerplatten wurden die Fensterschächte alle Schwarz gestrichen, um diese optisch hervorzuheben. Die Mauerplatten (strukturiert) wurden  mit OVALIT aufgeklebt.  Nach dem Austrocknen wurden die Fensterausschnitte sauber mit dem Skalpell  herausgeschnitten. Die Schnittkanten wurden schwarz nachgefärbt. Insgesamt wurden 22x Noch Mauerplatte „Basalt“ (64cm x 15cm) verarbeitet.  Nun musste noch ein Aufgang auf das jeweilige Turmplateau geschaffen werden. Eine Treppe mit Tür und passenden Geländer wurde eingearbeitet. Vier Fahnenmasten wurden ebenfalls angebracht.  Um Fensterkreuze im jedem Fenster zu bekommen habe ich von AUHAGEN mit einem entsprechenden Fenstersortiment die Fenster von innen angebracht um so die Optik zu verbessern. Licht wurden ebenfalls eingebaut. In Planung ist noch eine entsprechende Fensterfolie von innen, damit man das „rohe“ Innenleben nicht mehr sehen kann. Eine komplette Innenausstattung für den Museumsteil ist  vorgesehen. Hier kommt einer unserer Mitglieder ins Spiel, der  absolut gute Arbeit auf diesem Sektor  leistet.

Aufarbeitung unserer Modul-Anlage Teil 4     (Bericht von Jürgen)

Aufarbeitung der Modulanlage  - Teil 4 -  Gleisdreicke

Die beiden Gleisdreiecke bedurften keiner großen Aufarbeitung. Im Gleisdreieck zum Betriebshof wurde der Weg zu den Gebäuden neu geschottert, ein paar neue Büsche und ein neuer Baum gepflanzt und ein paar neue Bänke für die Mitarbeiter aufgestellt. Die Besatzung des Rettungswagen kümmert sich um einen Notfall im Gebäude.

Bei dem anderen Gleisdreieck war der Aufwand noch geringer. Der Ursprünglich aus Holzbohlen bestehende Weg zum Stellwerk wurde durch einen geschotterten ersetzt. Um die Weichenlagen schneller zu erkennen, wurde ein Zwergsignal eingebaut, das auf einen Baustein von einem Gleisbildstellwerk eine optische Rückmeldung gibt. Diese Rückmeldung ist auch aus einer größeren Entfernung noch erkennbar.  

Weiter geht’s es demnächst mit den 4 Brückenmodulen von Arno.

Aufarbeitung unserer Modul-Anlage Teil 3     (Bericht von Jürgen)

Aufarbeitung der Modulanlage – Teil 3 -  Die Altstadt

Die Altstadt hatte vor ihrer Aufarbeitung ja schon das Faller Car System. Der rege Gebrauch während der letzten Ausstellungen führte natürlich auch zu einem entsprechenden Verschleiß und die Spuren waren unübersehbar. Die kompletten Straßen wurden abgeschliffen und neues Magnetband verlegt. Nach dem spachteln wurde neue Straßenfarbe aufgetragen und der Kreisverkehr erhielt eine Betonplattenimitation aus Kunststoff. Am Mercedes-Autohaus wurde eine kleine Baustelle eingerichtet und Straßenmarkierungen wurden aufgebracht.

Die Stützpunktfeuerwehr ist alarmiert und die Fahrzeuge stehen draußen vor den Hallen und werden von den Einsatzkräften besetzt, um zum Einsatz am städtischen Finanzamt auszurücken. Die Drehleiter ist bereits vor Ort und hat einen Trupp unter schwerem Atemschutz den Dachstuhl über die angelegte Leiter erreicht. Das Bahnhofscafe bekam eine Besucherterrasse und zeigt sich dementsprechend belebt.

Den Mitarbeitern vom städtischen Gartenbauamt ist beim kultivieren der Parkanlage ein Missgeschick unterlaufen. Beim durchfräsen des Randbereiches wurde ein Fernmeldekabel beschädigt. Nach Freilegung des besagten Kabelschaden sind hat jetzt der  Fernmeldebaubezirk einen Montagetrupp geschickt, der unter Aufsicht eines Beamten den Schaden repariert.

Auch die Polizei ist aktiv. An verschiedenen Stellen in der Altstadt sind zur Unterstützung auswärtige Polizeibeamte im Einsatz, die die Verkehrskontrollen durchführen. 

Wie beim letzten Teil, Bilder sagen mehr als tausend Worte. Vielleicht hinterlässt ja jemand einen Eintrag im Gästebuch. Einer der nächsten Teile wird dann über unser Faller Car System gehen, das auf den 3 zur Altstadt gehörenden Modulen für Bewegung sorgt. Auch beim Car System gibt es eine Erweiterung. Nur soviel vorweg, der kleine Durchgangsbahnhof (2 Module) und ein angrenzendes Modul erhalten ebenfalls das FCS.

Aufarbeitung unserer Modul-Anlage Teil 2     (Bericht von Jürgen)

Aufarbeitung der Modulanlage – Teil 2 -  Das Zementwerk

Das Zementwerk besaß bisher nur eine Anbindung an die Hauptstrecke, so das Wagenzustellungen nur als Sperrfahrten, beginnend im großen Bahnhof, durchgeführt werden konnten. Die Länge der beiden Abstellgleise ließ auch keine größere Anzahl an abzustellenden Waggons zu. Nach kurzer Überlegung wurde die ursprüngliche auf dem Werk verlegte Rechtsweiche gegen eine Linksweiche ausgetauscht, welche dann an die Stelle des Gleisbogens direkt hinter der Einfahrtsweiche kam.

Dazu wurde nicht nur der gesamte Zaun demontiert, der das Zementwerk auf der Gleisseite von der Hauptstrecke trennt, sondern auch sämtliche auf dem Werksgelände vorhandenen Schienen ausgebaut. Die Umfahrung der Lagerhalle viel ebenfalls der neuen Gleistrasse zum Opfer. Der beleuchtete Stapler fand sich dann mit dem Heck im neuen Gleisbereich wieder und musste umgesetzt werden. Nach der durchgeführten Überprüfung und Instandsetzung kann er jetzt am neuen Standort wieder Lkw be.- bzw. entladen.

Um die Lagerhalle nicht auch noch zu verrücken, wurde eine kleine S-Kurve in das neue Zufahrtgleis zur Verladeanlage notwendig. Das vordere Abstellgleis erhielt durch die Verlegung der Weiche etwas mehr an Nutzungslänge. Um den Werksanschluss wieder in die Hauptstrecke einzubinden, musste die vorhandene Weiche in Richtung Kanalbrücke verlegt werden. Kleinere Anpassungsarbeiten an der Brücke wurden notwendig.

Nach erfolgreicher Probefahrt wurden die neuverlegten Werksgleise eingeschottert und der Zaun wieder aufgestellt.   Auf der freien Fläche befindet sich im Moment ein kleines Wechselmodul auf dem ein Transportbetonwerk zu sehen ist.

Wie beim letzten Teil, Bilder sagen mehr als tausend Worte. Vielleicht hinterlässt ja jemand einen Eintrag im Gästebuch. Einer der nächsten Teile wird dann über unser Faller Car System gehen, das auf den 3 zur Altstadt gehörenden Modulen für Bewegung sorgt. Auch beim Car System gibt es eine Erweiterung. Nur soviel vorweg, der kleine Durchgangsbahnhof (2 Module) und ein angrenzendes Modul erhalten ebenfalls das FCS.

Aufarbeitung unserer Modul-Anlage Teil 1     (Bericht von Jürgen)

Aufarbeitung der Modulanlage  - Teil 1 -  Bergdorf

Unmittelbar nach der Jahreswende ergab sich die Möglichkeit, leerstehende Geschäftsräume in Beckum für die notwendigen Wartungsarbeiten an unserer Modulanlage zu nutzen. Die 28 Module waren schnell aufgebaut und die Arbeiten konnten beginnen.

Das mittlerweile entstandene Kabelchaos unter einigen Modulen wurde in Angriff genommen. Eine neue Ringleitung für den Bahnstrom verlegt und neue Booster zur Verstärkung des Bahnstrom eingebaut. Anschlussmöglichkeiten für die MS 2 in Form von sechs ESU-Ecoslink Terminals wurden in die entsprechenden Module eingesetzt und miteinander vernetzt.

Als Zentrale wurde nach langer Überlegung eine neue CS 3 von Märklin angeschafft. Nachdem ein Teil der Mannschaft  mit der Erneuerung bzw. Erweiterung der Elektrik beschäftigt war, nahmen sich die anderen die Aufarbeitung der Module vor.

Da die „unterirdischen“ Arbeiten an der Elektrik zweifelfrei wichtig sind, es aber außer verschiedenfarbigen Kabeln, Steckern, Relais und Steuergeräten für die Aktionen nicht sehr viel zu sehen gibt, zeigen die Fotos die einzelnen Anlagenteile aus der Zuschauerperspektive. Zur Orientierung dient der Übersichtsplanplan bei den Fotos.

Teil 1

Das Modul mit dem Bergdorf wurde komplett abgeschliffen, gespachtelt und neu gestrichen. Anschließend wurden die fehlenden Häuser gebaut und positioniert. Bäume wurden aufgestellt und Sträucher, Hecken und Figuren aufgeklebt. Unten im Bergdorf erhielten die zukünftigen Bewohner noch ein paar Garagen. In der Kurve an der Aussichtsstelle tauchten die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes auf und reparierten die zum Dorf führende Straße. Die beiden Gemeindefahrzeuge wurden mit funktionierenden Rundumleuchten in gelb ausgestattet. „Große Natursteine bilden die Abgrenzung der Straße und sollen einen Absturz von Fahrzeugen verhindern.

Schaut euch einfach die Bilder an. Wenn es euch gefällt, hinterlasst eine Eintrag im Gästebuch, wenn nicht, schreibt was ihr nicht gut findet.

VK-Modelle 23020/23021                         Hamburger S-Bahn (Bericht von Jürgen)

Kurz vor Weihnachten erhielt mein Bw einen Neuzugang. Vk-Modelle fertigte für Stadt im Modell (SIM) eine Kleinserie des 2012 in dienstgestellten U-Bahn Doppeltriebwagen DT5* der Hamburger Hochbahn. Es gibt das 3-teilige Modell mit unterschiedlichen Betriebsnummern für Gleich- u. Wechselstrom und auch als Dummy ohne Antrieb.

Ein ausführlicher Testbetrieb auf Märklin C-Gleis  ergab keine Mängel. Anstandslos drehte der DT5 auf der Anlage seine Runden. Ein Radius von 360 mm, alle verbauten Weichenkombinationen und S-Kurven durchfuhr er problemlos und ohne Entgleisung. Noch schnell ein paar Fahrgäste in den Zug gesetzt und der Spaß mit dem U-Bahntriebzug konnte weitergehen.

In einem Bahnhof für Reisezüge sah die kleine U-Bahn mit einer LüP von 460 mm natürlich etwas mickrig aus. Also beschloss ich, dass noch ein Dummy dazu kommen sollte. Eine Kupplung liegt sowohl dem Antriebsmodell wie auch dem Dummy bei. Nach Eintreffen des besagten Dummy wurde er mittels beiliegender Kupplung an den Triebzug gekoppelt. Die bebilderte Anleitung zeigt den genauen Vorgang. Ich habe die zwei Schräubchen gelöst, die Nachbildungen der Scharfenbergkupplungen entfernt und durch einsetzen der anderen Kupplung beide Züge miteinander verbunden. Das Handling des dann auf 6 teile angewachsenen Triebzuges ist etwas schwierig. Eine unter den Zug geschobene Leiste aus biegestabilem Material (Holz, Alu etc.) ist beim Transport und Aufgleisen des jetzt 900 mm langen Zuges sehr hilfreich.

Nachdem alle Achsen auf dem Gleis standen, kam der Abfahrbefehl. Sofort setzte sich der jetzt aus 2 Einheiten bestehende Triebzug in Bewegung. Ein S-förmiger Gleiswechsel zwischen 2 parallel verlaufenden Gleisen über normale Märklin C-Gleis-Weichen führte zu einer Entgleisung der beiden Einheiten. Genau an der Stelle, wo die beiden Züge miteinander gekoppelt wurden, hebelte es die Drehgestelle aus den Schienen. Die originale Kupplung verband die beiden Triebzüge zu dicht miteinander und beim Befahren von Weichen mit anschließendem Gegenbogen berührten sich die beiden Wagenkästen.

Um die gekoppelten Triebzüge anlagentauglich zu machen, musste eine etwas längere Kupplung die beiden Triebzüge miteinander verbinden. Da die Kupplung, die aussieht wie eine gestauchte Lkw-Abschleppstange, durch 2 kleine Schräubchen fixiert wird, kam mir die Idee, mittels eines Spritzlingrestes etwas Ähnliches zu bauen. Aus der Bastelkiste habe ich einen dickeren, schwarzen Spritzling genommen und diesen 3 mm länger als das Original abgeschnitten.  Beide Enden des Spritzlings wurden abgeschliffen und in die flachgeschliffen Flächen ein Loch mit 1,5 mm Durchmesser gebohrt.

Die so entstandene Schleppstange wurde mittels der Schräubchen befestigt. Zu Gunsten der Beweglichkeit und durch die Dicke des Spritzlings bedingt,  musste ich auf die viereckige Abdeckung der originalen Kupplung verzichten.  Der anschließende Probebetrieb ergab keine weitern Mängel. Selbst ein Schiebebetrieb mit Dummy voraus ist ohne Schwierigkeiten möglich.

*Produktbild vk-Modelle

Eckmodul-Umbau zum Gleisdreieck     (Bericht von Jürgen)

Nachdem bereits Ende 2014 Überlegungen angestellt wurden, unsere Modulanlage zu Vergrößern, wurde im Dezember 2015 ein provisorischer Umbau eines Eckmoduls vorgenommen. Der kleine Kopfbahnhof samt Lokschuppen wurde entfernt, die Kleingartenanlage auf der anderen Seite blieb erhalten.

Zwei neue Weichen wurden in das vorhandene Gleis eingefügt und es entstand ein weiteres Gleisdreieck. Der Probebetrieb verlief fast störungsfrei, sodaß in den darauffolgenden Monaten die Gleise in ihrer endgültigen Lage befestigt wurden und das Modul  gestaltet werden konnte. Immer wieder wurden andere Module angesetzt, um die Gleisverbindungen und den Landschaftsübergang zu prüfen.

Das Geisterhaus von Vollmer wurde auf die freie Fläche des ehemaligen Kopfbahnhof  gesetzt, ein kleines Stellwerk in das Gleisdreieck gebaut und der Parkplatz der Kleingartenanlage wurde zu Gunsten eines kleinen Recyclinghofes aufgegeben. Danach wurden die Lichteffekte installiert und weiter ging es mit der  Gestaltung der Landschaft.

Durch den Umbau vom 90° Eckmodul zu einem Gleisdreieck sind wir noch flexibler im Aufbau unserer Modulanlage geworden. Durch den Einsatz von drei Wendemodulen, zwei Gleisdreiecken und einem 90° Eckmodul können wir unsere Anlage an fast jede Räumlichkeit anpassen.

Auf dem Gleisplan sieht man die von uns bevorzugte Aufbauvariante, andere Varianten sind möglich. Bei allen Modulen (roter Rahmen), die an das neue Gleisdreieck anschließen ist der Gleisbau fast abgeschlossen, mit der Landschaftsgestaltung wird in Kürze begonnen.

Eurotrain 0212 und 0221 Breitspur-Weitstreckenschlafwagen in H0         (Bericht von Jürgen)

Seit einiger Zeit bin ich im Besitz der Piko 59799 (ChME3). Von gelegentlichen Ausflügen auf der Anlage mal abgesehen, verbrachte die Lok die meiste Zeit im Karton. Was fehlte, waren die passenden Waggons. Dann  stieß ich beim stöbern im Stummiforum auf den Beitrag „russische Loks und Personenwagen“. Über die in den Beiträgen eingestellten Links und nach kurzer Suche im Internet fand ich dann Modelle von russischen Schlafwagen, deren Originale vom VEB Waggonbau Ammendorf, Halle/Saale gebaut wurden. Eingesetzt werden die umspurbaren Schlafwagen von allen Bahngesellschaften, die in der ehemaligen UDSSR tätig sind. Von Moskau fährt die RZD z.B. Swerdlowsk an, aber auch Ziele wie Prag, Berlin, Wien, Nizza oder Paris stehen im Fahrplan. Die in Europa gebräuchliche Spurweite beträgt 1435 mm. Die in Ammendorf gefertigten Waggons waren für die in der UDSSR vorhandenen Gleise mit 1520 bzw. 1524 mm Spurweite. An den Grenzübergängen wurden dann einfach die Drehgestelle getauscht und der Zug konnte seine Fahrt fortsetzen.

Die Modelle, um die es hier geht, werden von der russischen Fa. Eurotrain gebaut. Dieser Kleinserienhersteller ist nicht! identisch mit der zur Fachhandelsgruppe Idee & Spiel gehörenden Marke Eurotrain. Die Auswahl an Wagensets ist groß. Auch da hilft einem Google weiter. Neben den Osteuropäischen Händlern findet man auch einige Händler in Deutschland, die Modelle von Eurotrain (Rus) vertreiben. Ich habe meine Sets über Ebay bei Michas Bahnhof in Berlin geordert.

Schon beim Auspacken vermutete ich, das die verbauten Gleichstromradsätze auf Märklin C und      K-Gleis wegen der niedrigen Spurkränze nicht laufen würden. Eine Testfahrt bestätigte das. Es kam häufig zu Entgleisungen auf den Weichen. Tauschradsätze lieferte wie immer die Fa. Thomschke. Der Tausch war schnell erledigt  und die nächste Probefahrt zeigte, das es doch noch andere Probleme gab. Bei 2 von den 10 bestellten Wagen hakten ausgangs eines Bogens die Kurzkupplungskulissen. Die KK-Kulisse stellte sich nicht mehr in Mittelstellung zurück und hebelte den nächsten Wagen aus den Schienen.

Um an die KK-Kulissen zu gelangen, muss der Wagen geöffnet werden. Auch hier war das Stummiforum wieder sehr informativ. Entgegen der gewohnten Art, das Chassis zu spreitzen und samt Dach vorsichtig abzunehmen muss hier das Dach seitlich eingedrückt werden, damit sich die Rastnasen sich aus dem Chassis lösen und man das Dach abheben kann. Bei einigen Waggons wurde das Dach wohl aufgesetz, als die Farbe das Chassis noch frisch war. Die Dächer an den Wagen ließ sich nur schwer lösen und bei einem brach eine Raste ab.

Wenn man jetzt das Chassis oben ein wenig spreizt, kann man die komplette Einrichtung entfernen und gelangt so an die darunterliegende KK-Kulissen. Die vorhandene Kupplung wird aus dem Schacht gezogen und die Kulisse kann durch das Loch im Fahrzeugboden in den Waggon gedrückt werden. Dann die Feder vorsichtig aushängen und die Kulisse mit feinem Schleifpapier glätten.

Der Einbau der Kulisse verläuft in umgekehrteWeise. Die Inneneinrichtung wieder rein, wer will kann vorher noch Figuren einkleben und das Dach wieder vorsichtig aufgesetzt. Dem Einsatz auf einer Modellbahn steht nichts mehr im Wege. Den Unterschied zwischen kurzgekuppelten Wagen und solchen mit normaler Bügelkupplung sieht man auf den Bildern recht deutlich. Ich habe meine Waggons und auch die Lok mit Fleischmann Profikupplungen 6515 ausgerüstet. Selbst der R1 (360mm) wird ohne Probleme gemeistert. Die Roco-Kurzkupplung 40271 wurde auch getestet und die Wagen liefen problemlos durch alle Bögen.

Die Detaillierung der Wagen ist gut. Angesetzte Griffstangen an den Türen, Gardinen in den Fenstern und auch der Unterwagen wurde entsprechend genau nachgebildet. Der erste Blick ins Innere des Schlafwagens zeigte eine zweifarbige Innenausstattung. Die Wände und ein Teil der Ausstattung sind braun-beige, die Betten in den Abteilen sind in einem dunklen Rot lackiert.

Bei dem Vergleich mit einem normalen Reisezugwagen eines anderen Herstellers zeigen sich deutliche Unterschiede, sowohl in der Höhe als auch in der Breite. Die Originale verkehren in Deutschland nur auf besonderen Strecken.

Noch eine Anmerkung:

Es gibt noch andere Produzenten von Breitspur-Schlafwagen. Im Internet findet man momentan häufig Sets und Einzelwagen von einem anderen Hersteller, die zu deutlich günstigeren Konditionen angeboten werden. Den Ärger mit abfallenden Zurüstteilen oder hakenden Kupplungen gibt’s bei anderen Herstellern auch und diese Dinge lassen sich mit minimalem Aufwand auch schnell beheben. Wenn ich  beim Neukauf von Waggons klemmende Achsen bzw. schlackernde Drehgestelle habe, auf Grund von Materialermüdung beim Plastik abbrechende bzw. verzogene Teile am Waggon habe oder Fräs/Schleifarbeiten am Wagenboden nötig sind, damit das Drehgestell auch dem Gleisverlauf folgen kann, entspricht das nach meiner Meinung nicht dem heutigen Standart. Das es auch anders geht, sehe ich an den oben beschrieben Wagen.

Mein Fazit

Nach eingehendem Studium des Internet in Bezug auf die Detailierung, die Qualität und den Preis des zu kaufenden Produktes, kann/muß jeder selbst entscheiden, wessen Produkte gekauft werden. Meine Entscheidung fiel trotz anfänglicher Bedenken zu Gunsten des russischen Produktes aus. Nach dem Auspacken war ich angenehm überrascht. Die Qualität der Modelle ist sehr gut. Bei der Lackierung und Beschriftung sind keine Mängel oder Lackfehler zu erkennen, jeder Wagen im Set hat eine eigene Betriebsnummer und die Nachbildung des Schlafwagens Typ „Ammendorf“ ist dem Hersteller gelungen.

Wartung und Reparatur der Modellbahnanlage im St. Josef Seniorenheim in Hamm (Bericht von Jürgen)

Kürzlich erreichte uns eine E-Mail des Seniorenheim St. Josef aus Hamm, in der angefragt wurde, ob wir die Anlage eines Bewohners warten könnten. Bisher wurde die Wartung durch unseren Kollegen Sigfried (R.i.P.), der auch am Bau der Anlage mitgewirkt hat, durchgeführt. Schnell erklärten sich ein paar Leute bereit, die Arbeiten zu übernehmen.

Vor Ort in Hamm erwartete uns eine ca.4m² große, durchgestaltete, analoge Nostalgieanlage. Gebaut über 2 Ebenen mit Märklin M-Gleisen, aufgeteilt in 2 Stromabschnitte, 2 Durchgangsbahnhöfe mit Signalen zur Zugbeeinflussung, Gleise, die abgeschaltet werden konnten bzw. auf Tastendruck unter Strom gesetzt wurden.

Der elektrische Teil der Anlage lief problemlos. Die einzelnen Weichen wurden auf Funktionsfähigkeit überprüft und dann wurden mittels Pinsel, Handstaubsauger und Lux-Gleisstaubsauger die Trassen gereinigt, Häuschen und Fahrzeuge entstaubt.

Die Wartung der insgesamt  16 vorhandenen Lokomotiven war etwas umfangreicher. Eine Dampflok wurde komplett zerlegt, das Gestänge gerichtet und der Schleifer neu justiert. Haftreifen wurde erneuert, defekte Birnchen ausgetauscht, Schaltschiebefedern ersetzt,  Bürsten und Kohlen erneuert und auch etwas Öl kam an die Motoren bzw die Getriebe.

Von den 5 nicht fahrfähigen Lokomotiven, die von ihrem Besitzer bereits Z-gestellt wurden, konnten 4 wieder dem Betriebsdienst übergeben werden. Eine Dampflok entpuppte sich bei näherem Hinsehen als Mitglied der Trix-Express-Familie und war somit für die Märklinanlage nicht zu gebrauchen. 

Nach 3,5 Stunden waren die Wartungsarbeiten abgeschlossen und der stolze Besitzer konnte seine Anlage wieder übernehmen.

Modulanlage im DRK-Haus, Beckum vom 20.12.2014-02.01.2015

Nach der letzten Ausstellung in Hamm im Dezember 2014 ergab es sich, dass wir für Wartungs- und Reparaturarbeiten an unserer Anlage das Gebäude des Roten Kreuz in Beckum nutzen konnten. Alle Module wurden aufgebaut. Der Gleisplan zeigt nur eine von vielen Möglichkeiten, wie wir die Anlage aufbauen können. (Bild Gleisplan).

Die Altstadt wurde weiter verkabelt Bild 1), für die Wechselmodule wurde ein Rahmen aus  Holzleisten erstellt (Bild 2+3), der Bahnsteig wurde komplett renoviert (Bild 4), Weichenantriebe getauscht bzw. Handweichen mit neuen Antrieben nachgerüstet und auch die Lagerfläche unter dem Portalkran im AW wurde erneuert.

Im AW, in der Stadt und in der Altstadt wurden Knopfdruckaktionen in Stand gesetzt oder neue installiert. Wo die neuen „Gimmicks“ sind und was sie bewirken, könnt ihr bei der nächsten Ausstellung selbst herausfinden.

Hier noch eine Übersicht über die 21 vorhandenen Module. Die Anschlussbreite der Module beträgt generell 0,80 m, die Längen liegen zwischen 0,80m und 1,40m, je nach Aufbau und die verdeckten Wendeschleifen sind 1,00 m breit bei einer Länge von 1,60m. (Bild Module)

Neben den notwendigen Arbeiten an der Anlage kam natürlich auch der Fahrbetrieb nicht zu kurz. Einige von uns machten die Nacht zum Tag und fuhren bis in die frühen Morgenstunden mit den Zügen auf der Anlage.

Durch diese ausgiebigen Testphasen wurden dann auch Mängel an dem rollenden Material schnell erkannt. Nach und nach wurden die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen beseitigt. Durch Achsentausch, Kupplungswechsel oder Schleifarbeiten an Waggonuntergestellen und Kurzkupplungskulissen wurden die notwendigen Anpassungsarbeiten vorgenommen. Beleuchtungen und Schlusslichter eingebaut und jede Menge Preiserlein bzw. Chinafigürchen in die Personenwagen geklebt.

Ein Bagger auf Schienen  (Beitrag v. Jürgen)

 

Früher gab es in jedem Betriebswerk neben dem mobilen, nicht schienengebunden Bagger für die Hilfsbekohlung, meistens noch einen Bagger, der sich auf Schienen fortbewegen konnte. Ausgestattet mit einem Greifer, war er im BW für den Umschlag von Kohle, Sand oder anderen Hilfsstoffen anzutreffen. Schienenbagger gibt es heute noch, werden einige sagen. Die klassischen, hydraulischen Zweiwegebagger. Was ich haben wollte, war ein Seilbagger mit längerem Ausleger, der auch abseits der Gleise in etwas weiterer Entfernung vom Gleiskörper arbeiten kann. Durch den eigenen Antrieb konnte er dem Arbeitszweck entsprechenden Waggons mitführen und mit geringer Geschwindigkeit seinen Einsatzort selbstständig ohne Lokunterstützung erreichen. Einsetzbar ist solch ein Gerät natürlich nur dort, wo keine Oberleitung vorhanden ist.

Eisenbahnkräne gibt es von fast jedem Hersteller in allen Farben und in den Gewichtsklassen von 15 bis 150 to. Das einzige mir bekannte Modell eines Baggers auf Schienen stammt von der Fa. Weinert. Einen Bagger mit Greifer und starrem, geknickten Gittermastausleger auf einem 3-achsigen Fahrgestell für die Bekohlung von Dampfloks.

Nach gründlicher Suche im Internet entschied ich mich für einen Liebherr Seilbagger (Bild 1/Siku 1891) in dunkelroter Farbgebung. Nachdem der Baggertyp feststand, suchte ich nach einem geeigneten Unterwagen und die Wahl viel auf den Schienenkran 309059 von Lima (Bild 2). Das Untergestell des Limakran hat vier, in einem starren Rahmen gelagerte, seitenverschiebbare Achsen. Der Umbau konnte beginnen.

Das braune Kunststoffchassis samt Kranaufbau, welches als erstes vom Unterwagen abgenommen wird, wird von 4 Rastnasen am metallenen Untergestell festgehalten (Bild 3). Als nächstes wurde die Schraube entfernt, die den Kranoberwagen und das Kunststoffchassis zusammenhält. Weiter ging es mit dem Seilbagger, auch da musste eine solche Schraube gelöst werden. Der erste Versuch, den Bagger mit dem Untergestell zu verbinden, schlug fehl. Damit der Dorn des Baggers seinen Platz findet, muss die Halterung ein wenig aufgebohrt werden (Bild 4). Der zweite Versuch, die beiden Modellkomponenten zusammenzuführen, sah sehr vielversprechend aus (Bilder 5-8).

Jetzt ging es an die Details. Der Unterwagen erhielt eine mattschwarze Lackierung und ein Loch von 13 mm Durchmesser wurde in das Gewicht gebohrt, damit später der Schraubenkopf samt Unterlegscheibe, die den Bagger am Kunststoffchassis befestigt, auch genügend Platz findet (Bild 9+10). Das Ballastgewicht im Unterwagen ist nötig, damit der Bagger später beim Schwenken nicht umkippt. Die Fahrerkabine lässt sich nach lösen der Schrauben, die von unten in den Bagger gedreht sind, abnehmen und nach Entfernen des Glaseinsatzes wird der Baggerfahrer eingeklebt (Bild 11).

Da es sich ja um einen Seilbagger handelt, wurden die beiden Hydraulikzylinder, die beim Vorbild das Verstellen des Auslegers ermöglichen, entfernt. Die beiden Kunststoffhalterungen am Ausleger wurden abgeschnitten und die Zylinder am Oberwagen entfernt (Bild 12). Das Seil, das zum Heben und Senken des Greifers dient, lief bei meinem Modell einfach über eine Querstrebe im A-Bock. Das Seil wurde im Greifer gelöst, zurückgezogen, dann ebenfalls mit den  anderen Seilen zusammen über eine freie Rolle oben im A-Bock geführt (Bild 13) und wieder im Greifer befestigt. Da der Baggeroberwagen aus Metall ist und um ihm mehr Stabilität beim Schwenken zu verleihen, kamen noch 2 Unterlegscheiben auf den Unterwagen (Bild 14). Mit der Kunststoffunterlegscheibe und der Orginalschraube vom Sikubagger (Bild 14 vorne), wird beim Zusammenfügen von Ober-u. Unterwagen die Verbindung zwischen Bagger und Fahrgestell gesichert.  

Die starre Abspannung zwischen Auslegerspitze und A-Bock musste am A-Bock gelöst werden, weil der Bagger mit abgesenktem Ausleger und dadurch fast senkrecht aufgerichtetem A-Bock durch keinen Tunnel und in keine Wartungshalle passt (Bild 15). Der oberste Niet im A-Bock wird vorsichtig aufgebohrt, herausgedrückt und der A-Bock kann auf den Oberwagen umgelegt werden (Bilder 16-19). Die Abspannung findet ihren Platz auf dem Gittermast. Zur Wiederinbetriebnahme reicht ein kleines M2 Schräubchen mit Mutter oder man verwendet den Nietrest, wenn entsprechen vorsichtig gebohrt wurde, um die Auslegerabspannung wieder am A-Bock zu befestigen und der Bagger kann seine Arbeit wieder aufnehmen (Bilder 20+21).

Als letztes wird die Auslegerstütze vom Limakranschutzwagen entfernt. Diese passte, nach dem sie gekürzt wurde, auf meinem Fleischmann Niederbordwagen 5011. Als Kranschutzwagen dient ein Niederbordwagen 4471 von Märklin, ein Roco Gerätewagen 4333A und ein Piko Niederbordwagen komplettieren meinen Herstellerübergreifenden Bauzug. Der Greifer soll noch gegen einen anderen getauscht werden und der gesamte Bagger / Kran mittels Farben ein wenig gealtert werden.

Das Baggermodell auf dem Kranuntergestell gewinnt mit Sicherheit keinen Schönheitswettbewerb. Der Limakran und der Sikubagger sind als Spielzeug konstruiert und als solches auch nach dem Umbau immer noch zu erkennen.  Aber die gesammelten Erfahrungen werden für das nächste Projekt sehr nützlich sein.

Das Ziel ist ein exaktes, feindetailiertes Modell eines Seilbaggers auf einem schienengebundenen Unterwagen mit seitlichen Abstützungen, motorisierten Seilwinden für das Heben und Senken des Auslegers und des Greifers und eigenem Antrieb, wenn möglich mit Sounddecoder.

Restaur. Märklin Kohlestaubwagen 4511  (Beitrag v. Arno)

Restauration des Märklin-Kohlestaubwagen  4511. Nachdem ich einige der Wagen zusammen gesammelt hatte, war klar daß der Zustand zu unterschiedlich ist, und die Wagen alle aufgearbeitet werden müssen. Der Zustand der Schiebeschilder und der Zustand der Staubbehälter ließen keinen anderen Schluss zu.

Im ersten Schritt wurde der Wagen hier als stellvertretendes Beispiel zerlegt. Die Kunststoffbehälter wurden mit  1000er Schleifpapier bearbeitet und dann mit silberner Farbe neu lackiert.

Die Schiebeschilder wurden nach eigenem Entwurf per PC und Decal-Papier (bei Ebay erhältlich) neu erstellt.

Nachdem die silberne Farbe getrocknet ist wurden die Schiebeschilder neu aufgebracht und dann zu Schutz mit Klarlack versiegelt. Nach dem die Wagenchassis im Ultraschallbad gereinigt wurden, habe ich diese wieder zusammen gesetzt.

Autoballster der Rail Track, British Rail     (Beitrag v. Jürgen)

Bachmann Branch Line 38-210, 38-211, 38-212

Autoballster der Rail Track, British Rail

Letztens stieß ich bei einem großen Auktionshaus auf ein Konvolut von Eisenbahnwagen, die ich in der Form noch nicht gesehen hatte. Diese Waggons des Herstellers Bachmann sollten laut Angabe für die Spur H0 sein. Nach einiger Recherche im Internet stellte sich heraus, das es sich um um Modelle der in Großbritannien verbreiteten Spur 00 (Maßstab 1:76) handelte, die aber vom Achsmaß her mit der Spur H0 (16,5 mm) identisch ist.

Da ich bereits im Besitz von Containertragwagen aus der Serie Bachmann Branch Line bin, wußte ich, das ein Einsatz auf unserer Modulanlage so ohne weiters nicht möglich ist. Orginal Bachmann Branch Line Wagen haben RP 25 Radsätze. Die niedrigen Spurkränze sind nicht kompatibel mit Gleisen aus dem Hause Märklin. Auch die orginal Kupplungen mit der Bezeichnung  MK II (Mini-Coupler Typ II), vom Aussehen entsprechen sie den Fleischmann Hakenkupplungen, müßten getauscht werden. Das ist dann aber auch schon alles.

Nach einigen nicht erfolgreich verlaufenen Experimenten mit Rocokurzkupplungen und Fleischmann Profikupplungen,  die vorhandenen NEM-Schächte liegen zu weit zurück und es kam laufend zu entgleisungen, kamen dann Bügelkupplungen von Liliput in die NEM-schächte gesteckt. Die Puffer haben jetzt auf geraden Gleisen einen Abstand von 3 mm, das reicht, um ohne Entgleisungen durch den R1=360 mm oder durch Weichenstraßen zum rollen.

Neu Radsätze wurden bei der Fa. Thomschke geordert, untergebaut  und einem Anlageneinsatz steht nichts mehr im Wege.

Wen es noch interessiert, gekauft habe ich die Wagen letzendlich bei EHattons, Liverpool, GB.  Die Preisunterschiede sind enorm uns schwanken je nach Ausführung und Versandart zwischen 45 und 75€. Ehattons bietet einen hervorragenden Service, da bleibt keine Frage unbeantwortet, es wird am Telefon auch deutsch gesprochen. Einfach mal googlen und auf der Seite Ehattons.com bei bargains und bargains packs schauen.  Bargain = Schnäppchen. 

Umbau Digitalkran Märklin 46716      (Beitrag v. Jürgen)

Seit einiger Zeit bin ich im Besitz eines kleinen Märklin Digitalkran (46716) (Bild 1). Nach ein paar Einsätzen auf der Modulanlage kam schnell Frust auf. Der mit dem Kranwagen festgekuppelte Schutzwagen verließ von Zeit die Gleise.

Der Grund war die mangelnde Beweglichkeit zwischen Kranoberwagen, Ausleger bzw. Auslegerstütze und dieser „filigranen“ festen Kupplung zwischen Kran und Schutzwagen.  Der Kran / Ausleger hebelte mit der Auslegerstütze bei Bogenfahrten im Radius R1 (360mm) den Schutzwagen aus dem Gleis.

Somit wanderte das Modell ins BW und wurde einer genauen Inspektion unterzogen (Bild 2). Der Umbauten sollte so erfolgen, dass ein Rückbau in den Orginalzustand möglich ist.

Die Kabelverbindung zwischen Kran und Schutzwagen wurde am Schutzwagen abgelötet und die starre Kupplung gelöst (Bild 3). Einen Normschacht Fabrikat Wansorra (rwd)  (http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=99153&p=1231049#p1231049) an die Stelle der alten Relexkupplung geklipst, eine einpolige, stromführende Kupplung Fabrikat RTS eingesteckt und den Schleifer per Kabel wieder mit der Kupplung verbunden (Bild 4).

Der Kran bereitete mehr Probleme (Bild5 ). Als erstes wurden beim Kran alle Achsen entfernt, die Rückstellfeder ausgehakt und die „filigrane“ starre Kupplung ausgebaut. Da sich Ober-und Unterwagen nicht ohne weiteres trennen lassen, musste zwischen dem metallenen Achsträger und dem Kunststoffchassis mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig gehebelt werden, damit sich starre Kupplung entfernen ließ. In der quadratischen Öffnung  (mit dem kleinen Haken dran) wird ein 2mm Loch gebohrt, durch das später ein Senkkopfschräubchen 2x10 gesteckt wird.  

Aus der Bastelkiste werden 2 Unterlegscheiben für den Höhenausgleich gebraucht. Die Höhe gibt die Halterung der starren Kupplung vor. Ein weiterer Normschacht und die Unterlegscheiben werden mittels dem Schräubchen befestigt (Bild6+7). Von einer alten Märklinkupplung wird der hintere Teil mit dem Haken abgetrennt und auf dem Achsträger festgeklebt. Die Kupplungsfeder wird wieder eingehangen und der Einsatz auf der Anlage kann losgehen.   

Seit einiger Zeit bin ich im Besitz eines kleinen Märklin Digitalkran (46716) (Bild 1). Nach ein paar Einsätzen auf der Modulanlage kam schnell Frust auf. Der mit dem Kranwagen festgekuppelte Schutzwagen verließ von Zeit die Gleise.

Der Grund war die mangelnde Beweglichkeit zwischen Kranoberwagen, Ausleger bzw. Auslegerstütze und dieser „filigranen“ festen Kupplung zwischen Kran und Schutzwagen.  Der Kran / Ausleger hebelte mit der Auslegerstütze bei Bogenfahrten im Radius R1 (360mm) den Schutzwagen aus dem Gleis.

Somit wanderte das Modell ins BW und wurde einer genauen Inspektion unterzogen (Bild 2). Der Umbauten sollte so erfolgen, dass ein Rückbau in den Orginalzustand möglich ist.

Die Kabelverbindung zwischen Kran und Schutzwagen wurde am Schutzwagen abgelötet und die starre Kupplung gelöst (Bild 3). Einen Normschacht Fabrikat Wansorra (rwd)  (http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=99153&p=1231049#p1231049) an die Stelle der alten Relexkupplung geklipst, eine einpolige, stromführende Kupplung Fabrikat RTS eingesteckt und den Schleifer per Kabel wieder mit der Kupplung verbunden (Bild 4).

Der Kran bereitete mehr Probleme (Bild5 ). Als erstes wurden beim Kran alle Achsen entfernt, die Rückstellfeder ausgehakt und die „filigrane“ starre Kupplung ausgebaut. Da sich Ober-und Unterwagen nicht ohne weiteres trennen lassen, musste zwischen dem metallenen Achsträger und dem Kunststoffchassis mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig gehebelt werden, damit sich starre Kupplung entfernen ließ. In der quadratischen Öffnung  (mit dem kleinen Haken dran) wird ein 2mm Loch gebohrt, durch das später ein Senkkopfschräubchen 2x10 gesteckt wird.  

Aus der Bastelkiste werden 2 Unterlegscheiben für den Höhenausgleich gebraucht. Die Höhe gibt die Halterung der starren Kupplung vor. Ein weiterer Normschacht und die Unterlegscheiben werden mittels dem Schräubchen befestigt (Bild6+7). Von einer alten Märklinkupplung wird der hintere Teil mit dem Haken abgetrennt und auf dem Achsträger festgeklebt. Die Kupplungsfeder wird wieder eingehangen und der Einsatz auf der Anlage kann losgehen.   

Körperschallreduktion an Märklin Blechwaggons (Beitrag v. Herbert)

Da ein Modelleisenbahner nie genug Waggons hat, bin ich zu dem Entschluss gelangt meine „alten“ Blechwaggons zu optimieren. Nachdem alle Wagen technisch runderneuert wurden und ich mit mehreren Zügen über meine Anlage gefahren bin, fiel mir die enorme Geräuschkulisse auf. Die Ursache war schnell gefunden. Über den Radsätzen im metallischen Achslager wird jeder Schienenstoß oder ähnliches auf das Metallgehäuse/Aufbauten übertragen. Abhilfe schaffen mehrere selbstklebende Schaumstoffstreifen ( „Tesa Moll“) am Unterboden oder wenn möglich in den Hohlräumen der Aufbauten.

Wichtig: Je mehr Fläche mit den Streifen versehen wird umso leiser wird der Waggon.

Am Beispiel eines Niederbordwagen habe ich versucht meine Arbeit zu dokumentieren.

 

Restauration des Gleisreinigungswagen Fa. Schnabel Mod. SR-101

Restauration der Schienenreinigungswagen der Fa. SCHNABEL aus Wiesau in der Oberpfalz. Dieser Schienenreinigungswagen (SR-101) stammt aus dem Erbe meines Großvaters und wurde mir in einen desolaten Zustand übergeben. Hier nun die Vorstellung / Werdegang der Aufarbeitung. Am ersten Foto kann man den Zustand sehen wie er eigentlich hätte sein sollen. Auf den weiteren Fotos sieht man den Zustand des in meinem Besitz befindlichen :-((. Da ich den Sammlerzustand nicht mehr herstellen kann, und der Wagen eine Erinnerung darstellt habe ich die Farbe mit Waschbezin komplett entfernt, mit dem Ergenbis das der Wagen schonmal "aufgearbeitet" wurde. Leider mit falschem Ergeiz. Die Schleifspuren des viel zu groben Schleifpapier waren nach der Grundreinigung wieder sichtbar. Hier muss die Messingoberfläche neu poliert werden vor der Lackierung und Beschriftung. Leider kann ich den Schriftzug an der unteren Röhre nicht als Schiebeschild bekommen, sodass ich auf eine transparente, sehr dünne, bedruckbare und selbstklebende Folie zurück greifen muss. Alles andere lässt sich durch handelsübliche Schiebeschilder "DB-Wagenbeschriftung" wieder herstellen. Der Reinigungsfilz dieses Wagens ist auf die Reinigung des durchgehenden Mittelleiters von Märklin ausgelegt, woran man auch abschätzen kann wie "Alt" das "Schätzken" ist. Gereinigt wurde mit Benzin. Was eine entsprechende Geruchsbelästigung dargestellt haben muss. Nachdem ich den Wagen komplett poliert habe, und die meisten tiefen Kratzer raus sind, wurde alles matt-schwarz lackiert. Als Finish wurde matter Klarlack aufgetragen. Wenn die Decals (Beschriftung) angebracht werden erfolgt eine weitere dünne Schicht Klarlack. Nachdem ich den fehlenden Puffer angebracht habe, sowie die "Schiebeschilder" (Decals), betrachte ich den Wagen als abgeschlossen. Nicht ganz wie der alte, aber das Ergeniss ist sehenwert.

Diorama "Heizlok" BR 01 097 (Vorbild B&K 33.907 oder Märklin 37133)

Zu Zeiten des "Sparens" wurden früher im Bereich der Bahnbetriebswerke gerne ausser Dienst gestellte Dampfloks zu "Heizloks" umgebaut um bereit stehende Personenwagen oder mittlere oder Größere Betriebshallen / Lokschuppen zu beheizen. Zunächst wurden der Lok sämtliche nicht mehr für den Fahrbetrieb nötigen Bauteile entfernt (Gestänge, Zylinder, Windleitbleiche uvm.). Dann wurde die Lok auf ein Abstell-Gleis nahe des Gebäude gezogen.

Um die Wärme in die Hallen / Wagen zu bekommen wurden entsprechende Heiz-Rohre an den Kessel angeschlossen. Je nach Größe hat man ein Förderband oder einen Bagger bereit gestellt, um den Tender befüllen zu können. Des weiteren wurde ein Schornstein installiert um Geruch und Qualm hoch über den "Dächern" ableiten zu können.

Da mich das Dampflokzeitalter und das Thema Bahnbetriebswerk immer schon faziniert haben, darf die Heizlok bei mir nicht fehlen.

Als Vorbild dienten mir die o.g. Originale, die ich in Teilen für mich umgesetzt habe. Die H-Profile stammen von Conrad-Elektronics. Die Riffel-Bleche sind aus einer Kuststoppplatte 1mm stark. Das Muster wurde mit einem Messer entsprechen eigeschnitten. Der Schornstein besteht aus einem "Kabelkanal,rund" für 220V Leitungen. Die Schutzleiter zum Turm ist selbstgefertig, einzige Ausnahme die Leiter selbst. Rest ist Blumendraht und Kunstoffprofile. Das Förderband stammt aus einem KIBRI Bausatz. Die Treppe zur Lok stammt aus einem Vollmer Bausatz, ebenso wie die Geländer. Auch hier wurden H-Profile von CONRAD verwendet. Die "Holzbohlen"-Lage wurde ebenfalls selbst erstellt und eingepasst. Die Lok (Märklin BR 01 097, Guss) ist mit einem Rauchgenerator versehen, der entsprechend in Funktion ist.

Der Tender stammt von PIKO. Hier habe ich die ursprüngliche Kohlebefüllung rausgeschnitten und nach innerem Umbau als fast Leer dargestellt. Die Lok wurde den Umständen (ohne Überdachung, eine Weile stehend) von Hand und mit Airbrush gealtert. Die Lösche wurde gerade eben aus der Feuerbüchse entfernt und glüht noch ein wenig. Ein Schürhakengestell darf auch hier nicht fehlen, ebenso wie die Löschegrube, die in Teilen mit Wasser aus den Gelenkwasserkran von B&K gefüllt wurde.
Ein wenig Arbeit liegt noch vor mir. Der "Fuchs"-Bagger ist noch im Bau. Und auch sonst wird das ganze noch ein wenig gealtert......Fortsetzung folgt...;-))

"Freilager" zum Vollmer Lokschuppen H-5758 6-ständig

Zu meinem großen Lokschuppen (Vollmer H-5758) fehlte mir irgendwie noch eine ordenliche Laderampe, Wagenentlade-Möglichkeit. Nach einigen Recherchen im Internet bin ich irgendwie nicht so wirklich fündig geworden.

Hier nun die Vorstellung meines "Freilagers" / "Entladerampe"passend zum Vollmer Lokschuppen. Das Grundgestell wurde aus Styrodur gefertigt und an den Schnitt/Winkel des Loksschuppens angepasst. Die Ladekräne und der Deckenkran stammen aus einem KIBRI Bausatz.

Der Fussboden wurde mit 1mm Funierstreifen (Eiche) zum massiven Dielenboden verlegt. Die Absperrkette (1:87) ist aus Messig. Die Pfosten die die Kette hält wurde aus Büroklammern gefertigt.
Aus den zwei Fensterausschnitten wurden die Fenster entfernt und durch Lagertore / Rolltore ersetzt. Die Ziegesteinmauer rund um den Sockel stammt aus den Mauerplatten von Auhagen. Die Stahlgerippe sind Reste vom Lokschuppen. Die Dächer sind hier noch nicht fertig montiert. Ebenso fehlt noch die Beleuchtung.

Besuch bei den Museumsbahnen VVM "Schöneberger Strand" in Schöneberg (Holstein) 2014

In diesem Museum gibt es zwei verschiedene Richtungen, einmal die Länderbahn- u. Nebenbahnzeit sowie ein Museum für Straßenbahnen. Ein Museum wo man vieles entdecken kann, weil man hier unbeheligt auch in der Werkstatt oder im Lokschuppen zwischen den Wagen und Lok`s schön stöbern kann. Alles wird und wurde in ehrenamtlicher Arbeit wieder auf "Vordermann" gebracht. In einem Gespräch mit einem "Ehrenamtlichen" finanziert sich der Verein aus Spenden und den Fahrten mit der Bahn von Schöneberg zum Schöneberger Strand          (4 km!) Ein Fahrt auf den Führerstand der vorgespannten Lok kann zusätzlich gebucht werden. Die ganze Strecke geht von Schöneberg bis nach Kiel. Hier soll zum 100. Geburtstag wieder Regelmäßig gefahren werden. Natürlich gibt es auch hier einen Wagen der umgebaut wurde zur "Fundgrube" hier gibt es alles zu kaufen was das Eisenbahnerherz sucht (keine Neuware und gute Preise). Ich persönlich war beeindruckt und werde ein weiteres mal dort hin fahren. Fazit Absolut empfehlenswert mit Nostalgie -u. Stöbercharakter. Hier kann man viel Zeit verbringen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Interessengemeinschaft Modellbahn Beckum